Mit Magenbrot-Häuschen gegen den Totalausfall: Rebsteiner Firma Magenbrot Rohner reduziert Produktion auf ein Minimum – und hofft auf den Herbst

Die traditionsreiche Firma kann wegen der abgesagten Messen und Märkte derzeit kaum Magenbrot verkaufen. Nun setzt das Unternehmen auf Magenbrot-Häuschen, um immerhin etwas zu verdienen und hofft auf den Herbst, wenn Grossanlässe wieder stattfinden können.

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Für Marcel Lutz, Geschäftsführer von Magenbrot Rohner, ist die Aktion mit den Magenbrot-Häuschen ein Tropfen auf den heissen Stein.

Für Marcel Lutz, Geschäftsführer von Magenbrot Rohner, ist die Aktion mit den Magenbrot-Häuschen ein Tropfen auf den heissen Stein.

Urs Bucher

(red.) Keine Messen und keine Märkte heisst auch: Kein Magenbrot. Oder zumindest fast keines. Denn was viele mit Grossanlässen assoziieren, kann nun in kleinen Häuschen gekauft werden. 14 solche Magenbrot-Häuschen hat die Rebsteiner Firma Magenbrot Rohner mittlerweile im Rheintal aufgestellt. Dies, um den finanziellen Totalausfall zu verhindern, wie Geschäftsführer Marco Lutz gegenüber FM1 Today sagt.

Mit den Magenbrot-Häuschen könne das Unternehmen seine Fixkosten tragen, so Lutz. Die Magenbrot-Produktion von Rohner ist seit Beginn des Lockdowns auf ein Minimum heruntergefahren. Laut Lutz sind die Magenbrot-Häuschen umsatzmässig aber dennoch bloss ein Tropfen auf den heissen Stein. Das Unternehmen hofft nun auf den Herbst und darauf, dass nach dem 31. August Grossanlässe wieder stattfinden können. Finanziell kann das Unternehmen aber gemäss Lutz noch eine ganze Weile aushalten.

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