Mit Heumilch gegen tiefe Preise

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Landwirtschaft Der tiefe Milchpreis bereitet den Bauern nach wie vor Schwierigkeiten. Das Bildungs- und Beratungszentrum (BBZ) Arenenberg schlägt eine Strategie vor, mit der sich das Geschäft doch noch lohnen könnte: Grössere Herden mit anspruchsloseren Kühen etwa: Die Kühe sollen sich ihr Futter auf der Weide holen, im Stall bekommen sie Heu. Das Produkt müsse unter dem Label Heumilch verkauft werden. Das BBZ rechnet bei Heumilch mit fünf bis zehn Rappen pro Kilogramm Mehrertrag gegenüber der normalen Milch. Zudem liege Sparpotenzial von bis zu fünf Rappen drin. Der Milchviehstall auf dem Arenenberg wird nun auf Heumilchproduktion umgestellt. Für Heumilchkühe gelten verschiedene Richtlinien. Der Anteil von Kraftfutter darf zehn Prozent nicht überschreiten, zudem dürfen ihnen keine präventiven Antibiotika verabreicht werden. (seb.)