Mit griffbereiter Pistole über die Grenze

RHEINTAL. In der vergangenen Woche haben Grenzwächter im Rheintal in sieben Fällen zehn verbotene Waffen sichergestellt. In zwei Fällen lag eine Pistole griffbereit im Ablagefach der Fahrertüre.

René Rödiger
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Die griffbereite Pfefferpistole im Ablagefach der Fahrertüre. (Bild: Grenzwachtregion III)

Die griffbereite Pfefferpistole im Ablagefach der Fahrertüre. (Bild: Grenzwachtregion III)

«Innerhalb von nur einer Stunde haben die Grenzwächter gleich drei Waffen gefunden», sagt Andrea Schmid, Informationsbeauftragter der Grenzwachtregion III. In einem Fall wollte ein 65-jähriger Schweizer mit einer geladenen Pistole im Ablagefach der Fahrertüre in die Schweiz einreisen. Da der Mann keine Bewilligung für die Waffe hatte, wurde er der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.

In einem weiteren Fall versuchte ein 39-jähriger Österreicher mit einer Pfefferpistole, die ebenfalls griffbereit neben dem Fahrer lag, die Schweiz zu verlassen. Zudem trug der Mann ein Elektroschock-Gerät bei sich.

Schmid sagt: «In der vergangenen Woche haben wir in insgesamt sieben Fällen zehn verbotene Waffen sichergestellt.» Der Informationsbeauftrage will nicht von einer allgemeinen Zunahme beim Waffenschmuggel sprechen. «Dafür fehlen uns derzeit noch die Vergleichszahlen zu den Vorjahren.»

Bei den sichergestellten Waffen handelt es sich laut Schmid in den meisten Fällen nicht um Schusswaffen sondern um Messer und Schlagstöcke. Schmid: «Die Personen erklären häufig, dass sie die Waffen nur zur Selbstverteidigung bei sich führen. Oder aber sie wissen nicht, dass Klappmesser verboten sind.»

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