Mit Bananen Kokain geschmuggelt

St. gallen. Das Kreisgericht St. Gallen hat vier Männer und eine Frau zu Freiheitsstrafen zwischen zehneinhalb und vier Jahren verurteilt. Sie standen vor Gericht, weil sie für einen international tätigen Drogenring gearbeitet hatten.

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St. gallen. Das Kreisgericht St. Gallen hat vier Männer und eine Frau zu Freiheitsstrafen zwischen zehneinhalb und vier Jahren verurteilt. Sie standen vor Gericht, weil sie für einen international tätigen Drogenring gearbeitet hatten. Dieser schmuggelte in Bananenlieferungen über 600 Kilogramm Kokain in die Schweiz.

In einer Lagerhalle wurden die Bananen umgepackt und zur Vernichtung in eine Kompostieranlage verfrachtet. Die Schachteln mit dem Kokain liess der Drogenring umpacken und nach St.

Gallen liefern. Hier wurde das Kokain portioniert und nach Zürich und Bern gefahren (Tagblatt 8. Juli).

Das Kreisgericht verurteilte den Haupttäter, einen Italiener, zu einer Freiheitsstrafe von zehneinhalb Jahren. Er hatte das Kokain in seiner St. Galler Wohnung gelagert und portioniert. Sein Anwalt forderte eine Freiheitsstrafe von viereinhalb, die Staatsanwaltschaft von 13 Jahren.

Zwei Ecuadorianer und ein Dominikaner erhielten Freiheitsstrafen zwischen fünfeinhalb und viereinhalb Jahren.

Die Frau, eine 35jährige Schweizerin, fuhr mehrmals Kokain nach Zürich und Bern. Sie wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. (cis)

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