Mieterverband gegen Baugesetz

ST. GALLEN. Der Mieterinnen- und Mieterverband Ostschweiz empfiehlt ein Nein zum Nachtrag Baugesetz, der am 15. November zur Abstimmung kommt. Mit der Kompetenzverschiebung zum Kantonsrat sei ein Richtplan zu befürchten, welcher viel zu viel Siedlungsfläche erlaubt, teilt der Verband mit.

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ST. GALLEN. Der Mieterinnen- und Mieterverband Ostschweiz empfiehlt ein Nein zum Nachtrag Baugesetz, der am 15. November zur Abstimmung kommt. Mit der Kompetenzverschiebung zum Kantonsrat sei ein Richtplan zu befürchten, welcher viel zu viel Siedlungsfläche erlaubt, teilt der Verband mit. Das bedrohe Naherholungsgebiete und produziere zusätzlichen Verkehr. Darunter leide die Wohnqualität der Mieterinnen und Mieter. Für wohnliche Quartiere seien gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und nahe Grünflächen wichtig. «Die Siedlungsräume sollen nicht grenzenlos auf die Grünflächen erweitert werden und den Naherholungsraum zerstören», so der Verband. Das setze eine intelligente, unabhängige Planung voraus. (ar)