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Interview

Michael Lang: "Wir müssen dran bleiben, wir haben noch gar nichts erreicht!"

Mit einer kämpferischen Leistung haben sich die Schweizer im WM-Spiel gegen Brasilien einen Punkt erarbeitet. "Wir leben einen WM-Traum", sagt der Egnacher Michael Lang im Interview.
Christian Brägger, Rostow am Don
Michael Lang wurde im gestrigen Spiel gegen Brasilien in der zweiten Halbzeit für Stephan Lichtsteiner eingewechselt.

Michael Lang wurde im gestrigen Spiel gegen Brasilien in der zweiten Halbzeit für Stephan Lichtsteiner eingewechselt.

Michael Lang, zufrieden mit dem 1:1?

Das Resultat ist fantastisch. Damit konnten wir nicht rechnen, auch wenn wir darauf gehofft haben. In der zweiten Halbzeit traten wir besser auf, dass wir dann gegen Spielende nochmals in eine solche Druckphase geraten, ist normal gegen diesen Gegner.

Michael Lang. (Keystone)

Michael Lang. (Keystone)

Bereits im ersten Spiel sind Sie in Russland zum Einsatz gelangt. Wie war’s?

Wir leben einen WM-Traum. Es ist zwar nicht ganz dasselbe, wenn du nicht von Anfang an spielst. Aber du musst als Verteidiger immer parat sein, meistens wirst du eingewechselt, wenn etwas passiert ist oder es nicht gut läuft. Umso wichtiger ist, dass du immer fokussierst im Kopf, bereits im Training. Und dann kommst du rein in den letzten acht Minuten, die du überstehen musst gegen Neymar und Co. Sind wir froh, wie es rausgekommen ist!

War Stephan Lichtsteiner verletzt?

Ich glaube, er war recht ausgepowert. Man nimmt einen Verteidiger ja nur raus, wenn es nötig ist. Stephan zeigte, dass es nicht mehr geht. Und plötzlich stand ich an der Seitenlinie.

Nach dem 0:1 sah es indes nicht so gut aus für die Schweiz.

Ja, das stimmt. Aber es entspricht unserer Mentalität, dass wir ein solches Spiel mindestens nicht aus der Hand geben und dranbleiben. Die Brasilianer liessen nach und bauten uns wieder auf. Wenn sie einen guten Tag erwischen und in Topform sind, kann man sie im Prinzip nicht stoppen. Also muss man schauen, dass sie sich nicht entfalten können. Aber mir ist auch aufgefallen, dass das Team wahrscheinlich mehr von Einzelaktionen lebt.

Die Ambition Petkovics, gegen jeden gewinnen zu wollen, lässt einen manchmal schon staunen. Das Vertrauen des Trainers in die Mannschaft ist gross, manchmal aber nicht zu gross?

Das ist schon auch realistisch. Wir wissen, wir brauchen einen perfekten Tag, aber wir wissen auch, dass das mit Petkovic möglich ist. Das haben wir in der letzten Zeit immer wieder gesehen. Aber wir müssen dranbleiben, wir haben noch gar nichts erreicht.

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