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Meuterei aus der Stille

Scharfgezeichnet

Die Ostschweizer Schülerinnen und Schüler sind zu Hause geblieben. Bei den Hausaufgaben. Oder am Chillen. Während ihre Gspänli in Luzern, Basel, Aarau und Zürich am Mittwochnachmittag (!) gegen Leistungsabbau in der Bildung auf die Strasse gingen. Das ist natürlich höchst bedauerlich. Für Journalisten gab es nichts zu berichten ausser einem Verlegenheitsinterview mit einer Schülersprecherin. Die sagte: «Wir haben momentan wenig an der Bildungspolitik auszusetzen.» Herr Kölliker & Co., da können Sie sich auf die Schulter klopfen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Schliesslich gingen die anderen wegen Zwangsferien und solchen Sachen auf die Barrikaden. Sind die Ostschweier Schüler am Ende einfach zu Hause geblieben, weil sie gar nicht so viel dagegen haben, wenn da und dort ein Lektiönli Englisch oder Deutsch gestrichen wird? Dann wäre plötzlich gar nicht mehr sooo klar, wer im Grunde seines Herzens subversiver drauf ist – die Ostschweizer oder die Restschweizer.

Odilia Hiller odilia.hiller@ostschweiz -am- sonntag.ch

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