Metzler bezieht auch in Zukunft kein Ruhegehalt

Die ehemalige Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold bezieht vom Bund auch in Zukunft kein Ruhegehalt. Dies teilte sie gestern auf Anfrage mit.

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Ruth Metzler-Arnold (Bild: Umberto W. Ferrari)

Ruth Metzler-Arnold (Bild: Umberto W. Ferrari)

APPENZELL. Die «NZZ am Sonntag» machte publik, dass Ruth Metzler zusammen mit Hans Klaus und Daniel Eckmann die Beratungsfirma Klaus-Metzler-Eckmann gründet. Dies ein Jahr, nachdem sie ihre Tätigkeit als Head Investor Relations bei Novartis abgegeben hatte. Metzler ist bereits heute als selbständige Beraterin tätig.

Anspruch auf 200 000 Franken

Auf die Frage, ob sie in Zukunft ein Ruhegehalt des Bundes beanspruche, teilt Metzler mit: «Ich beziehe kein Ruhegehalt. Es war stets meine Absicht, im Berufsleben aktiv zu sein und nicht auf das Ruhegehalt zu setzen. Mein neuer beruflicher Schritt basiert auf dieser Überzeugung.» Metzler hätte Anspruch auf ein Ruhegehalt von rund 200 000 Franken pro Jahr – es sei denn, sie verdiene mehr als ein amtierender Bundesrat als Lohn erhält.

Weiter bei Six Group?

Während ihrer Tätigkeit bei Novartis AG in Basel war Ruth Metzler auf den 1. Januar 2008 in den Verwaltungsrat der Six Group AG gewählt worden. Damals als Vertreterin der Emittenten, also der Aktiengesellschaften. Weil sie im vergangenen Jahr Novartis verliess, schrieb Six Group im Geschäftsbericht 2009, das weitere Vorgehen in dieser Frage «an einer der nächsten Sitzungen» im Verwaltungsrat zu beschliessen.

Laut Stefan Meier, Mediensprecher Six Group, ist noch kein Entscheid gefallen. Metzler ist bis 2011 als Verwaltungsrätin gewählt. Neuwahlen stehen an der Generalversammlung im Mai an. Auf die Frage, ob sie sich einer erneuten Wahl stellt, antwortete Metzler: «Dazu kann ich zurzeit keine Aussage machen.» (uwf.)

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