Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Metropolitanraum fehlt

Der Bahnausbau 2030/35 bringt mehr Bahn für die Metropolitanräume. Dabei bleibt die Ostschweiz aussen vor: Angesichts des milliardenteuren Zürcher Brüttener Tunnels mutet das aufgegleiste Projekt für den Viertelstundentakt der Frauenfeld-Wil-Bahn fast wie ein Betrag aus der Portokasse an: Allein die Projektierung des Prestigetunnels kostet mehr als die reellen Ausbaumassnahmen der FW-Bahn. Dafür wird ein bereits 2009 gesprochener Kredit für Infrastrukturausbauten zwischen Zürich und Winterthur von 75 Millionen Franken für 2025 wieder gestrichen. Für die verkehrstechnische Anbindung der Ostschweiz fehlen aber entscheidende Minuten: Noch ist hier nicht einmal das Konzept von Bahn 2000 vollständig umgesetzt. Ohne die St. Galler Ständeräte Paul Rechsteiner und Karin Keller-Sutter gäbe es 2025 auch keinen Ausbau der Bahninfrastruktur im Rheintal zum Halbstundentakt. Dieser 180-Millionen-Franken-Kredit ermöglicht den Anschluss von Graubünden an die bis Ende 2020 beschleunigte Bahnstrecke nach München. Für Rechsteiner ist die Strecke Zürich–St. Gallen–München heute «die am stärksten vernachlässigte internationale Bahnverbindung». Für den Ausbau 2030/35 legte das Duo mit der Idee einer elektrifizierten Hochrhein-Tangente, einer Direktverbindung von Chur über St. Gallen–Konstanz–Singen–Schaffhausen nach Basel, nach.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.