Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Metropol»-Abbruch noch längst nicht besiegelt

Arbon Das «Metropol» Arbon schliesst zwar Ende Monat seine Türen. Dass die Lichter für immer ausgehen, ist aber noch nicht gesagt. Die Schutzwürdigkeit des Gebäudes ist umstritten.

Arbon Das «Metropol» Arbon schliesst zwar Ende Monat seine Türen. Dass die Lichter für immer ausgehen, ist aber noch nicht gesagt. Die Schutzwürdigkeit des Gebäudes ist umstritten. Jetzt soll ein Obergutachten klären, ob es erhaltenswert ist oder eben nicht, nachdem zwei Expertisen zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen sind.

Sollte das bereits aus dem Schutzplan entlassene «Metropol» dem Erdboden gleichgemacht werden können, ist für die Gegner des Abbruchs noch nichts verloren. Sie könnten versuchen, die geplanten Wohntürme der HRS zu verhindern, um das Hotel zu retten. Dazu müssten sie das Referendum gegen den derzeit beim Kanton zur Vorprüfung liegenden Gestaltungsplan ergreifen, der die 40 Meter hohen Zwillings-Gebäude erst möglich machen soll. Damit käme es zu einer Volksabstimmung. Würden die Arboner Nein zum Sondernutzungsplan sagen, könnte die HRS ihr Projekt nicht realisieren. Mit einem Nein zu den Wohntürmen wäre die Zukunft des «Metropols» noch nicht gesichert, das nach wie vor im Besitz der Migros ist. Die HRS habe ein Vorkaufsrecht für das Land, gibt Lukas Auer von der IG Pro Metropol zu bedenken. Der Totalunternehmer könnte also ein neues Projekt entwickeln, auf die Gefahr hin, ein zweites Mal Geld in den Sand zu setzen, falls wieder ein Gestaltungsplan nötig sein sollte.

Die IG will es gar nicht erst so weit kommen lassen. Sie verlangt, dass das «Metropol» in seiner Substanz erhalten und als Hotel weitergeführt wird. Für die HRS, die im Saurer WerkZwei ein Hotel bauen will, ist das Wunschdenken. CEO Martin Kull sagte schon vor drei Jahren, das «Metropol» lasse sich weder rechnen noch finanzieren noch rechtfertigen. Auer hält dagegen, dass es durchaus Interessenten für den Betrieb eines Hotels gegeben habe. Seine Ambitionen öffentlich gemacht hatte der Unternehmer Hermann Hess. (mso)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.