«Mensch» erweitert Inatura

Das Vorarlberger Naturmuseum führt seit 2003 die Erlebnis-Naturschau Inatura. Bis jetzt haben sie 940 000 Menschen besucht. Im Juni kommt als neuer Schwerpunkt der Mensch dazu.

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DORNBIRN. «Im Jubiläumsjahr 2013 wird die Schallmauer von einer Million überschritten werden», sagt Museumsdirektorin Ruth Swoboda vom Vorarlberger Naturmuseum. Ab 15. Juni wartet das zehnjährige Museum mit Erneuerungen auf. Die Schwerpunkte Natur und Technik werden durch einen neuen Ausstellungsschwerpunkt ergänzt – den Menschen.

Reise durch den Körper

Mit dem neuen Ausstellungsprojekt «Mensch – wir gehen in uns» wird die menschliche Anatomie laut Swoboda begehbar gemacht. Es sei ein Ausstellungskonzept, welches auf diese Weise in Mitteleuropa einzigartig sei.

Der Mensch solle Schritt für Schritt erforscht werden. Durch interaktive Präsentationen soll der Zugang zum eigenen Körpergefühl sensibilisiert werden.

Viele junge Besucher

Im vergangenen Jahr haben knapp 90 000 Besucher die Ausstellung gesehen. Knapp die Hälfte der Besucher waren gemäss Mitteilung Vorarlberger, die anderen kamen aus der Ostschweiz und dem deutschen Bodenseeraum. Rund zwei Drittel der Besucher seien jünger als 19 Jahre. Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr die museumspädagogischen Angebote. Insgesamt wurden 764 Gruppen vom Kindergarten über Schulklassen bis zu Jugendgruppen durch die Inatura geführt.

Greifvögel kommen

Vom 15. März bis 15. September 2013 wird die auch vom Naturmuseum St. Gallen und der Vogelwarte Sempach konzipierte Sonderausstellung «Krummer Schnabel, spitze Krallen – Greifvögel und Eulen» zu sehen sein. Ergänzt wird sie durch Begleitveranstaltungen wie etwa einen Vortrag von Biologin Claudia Müller von der Vogelwarte Sempach. (koe)

www.inatura.at