Mehr Straftaten in Innerrhoden

APPENZELL. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat gestern die Kriminalstatistik 2012 vorgelegt. Diese zeigt eine leichte Zunahme der Straftatbestände. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 451 Straftatbestände (Vorjahr 432) erfasst. Davon konnten 220 Fälle aufgeklärt werden.

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APPENZELL. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat gestern die Kriminalstatistik 2012 vorgelegt. Diese zeigt eine leichte Zunahme der Straftatbestände. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 451 Straftatbestände (Vorjahr 432) erfasst. Davon konnten 220 Fälle aufgeklärt werden. Über 80 Prozent der Personen, die einen Straftatbestand begangen haben, sind Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. 47 Prozent aller ermittelten Beschuldigten im Bereich des Strafgesetzbuches sind laut Statistik Ausländer.

Keine schweren Verbrechen

Es wurden 265 Straftaten gegen das Vermögen registriert. Das ist eine Zunahme von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schwere Gewaltstraftaten gab es keine zu verzeichnen. Die Fallzahlen bei minderschwerer Gewalt bewegen sich in etwa im Rahmen der drei Vorjahre. Ausserdem war 2012 wiederum kein Raubdelikt zu verzeichnen. Markant ist hingegen die Zunahme der Sachbeschädigungen von 64 auf 82. Ferner wurden 37 Fälle von Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Dabei ging es grossmehrheitlich um den Konsum von Hanfprodukten. In elf Fällen erfolgten Anzeigen wegen Anbau von Hanfprodukten. Wie bereits im Vorjahr waren nur vereinzelt Einbrüche zu verzeichnen.

Hochburg Bezirk Appenzell

83,5 Prozent der Straftaten ereigneten sich 2012 im Bezirk Appenzell. Mit 309 erfassten Delikten bei 5734 Einwohnern ergibt sich für diesen Bezirk eine Häufigkeitszahl von 53,9 Delikten pro 1000 Einwohner. (pk)

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