Mehr Raum für Elefanten

Bald wird über den Kinderzoo-Ausbau entschieden. Der angrenzende Allwetterplatz soll einem Elefantengehege weichen. Eine Einsprache ist hängig.

Yannick Nock
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Rapperswil-Jona. Kommende Woche werden die Weichen zur Vergrösserung des Kinderzoos definitiv gestellt. Schon seit längerem liebäugelt der Zoo mit dem angrenzenden Allwetterplatz des FC Rapperswil-Jona. Dort soll ein grosses Elefantengehege entstehen. Der FC hat grundsätzlich nichts dagegen, solange gleichwertiger Ersatz geboten wird – doch da beginnt das Problem.

Zuversichtlich

Gerne würde die Stadt im Grünfeld, vis-à-vis des Fussballstadions, zwei neue Plätze errichten. Diese Wiese wird zurzeit von zwei Landwirten bewirtschaftet und gehört grösstenteils der Stadt. Gegen die Zonenplanrevision, welche die neuen Fussballplätze erst ermöglicht, ist aber eine Einsprache hängig. Die entscheidenden Punkte werden nun kommende Woche geklärt.

Stadtpräsident Benedikt Würth ist zuversichtlich, dass eine Lösung mit dem Einsprecher gefunden wird. «Wir befinden uns auf der Zielgeraden.» Die neuen Plätze finanziert die Stadt. Der Präsident des FC Rapperswil-Jona, Rocco Delli Colli, will zuerst den Rekursentscheid abwarten, bevor er Stellung bezieht.

Geschenk zum Jubiläum

Der Spatenstich für die neue Elefantenanlage auf dem heutigen Allwetterplatz soll 2012 erfolgen. Das wünscht sich zumindest der Zoo, dann feiert er nämlich sein 50-Jahr-Jubiläum. «Wir müssen dort ausbauen, wo wir Möglichkeit haben», sagte Zoodirektor Benjamin Sinniger am Saisonende im Interview. Man wolle den Sportlern aber nicht das Fussballfeld wegnehmen.

Erst wenn Ersatz gefunden sei, könne es losgehen. «Es wäre aber sehr schön, wenn das Jubiläum mit einem neuen Elefantengehege gefeiert würde.»

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