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Glosse

Für mehr Flexibilität am Bratwurststand

Zufriedenheit und Unzufriedenheit mit dem Catering ­im Kybunpark halten sich die Waage. Würde der Verein die Sache selber übernehmen, brächte das mehr Flexibiliät: Je schlechter der Match, desto billiger die Wurst.
Silvan Lüchinger
Silvan Lüchinger

Silvan Lüchinger


Arbon hatte seinen ersten Superwahlsonntag – und erlebte eine Enttäuschung. Obwohl Stadtrat und Gemeindeparlament erstmals gleichzeitig gewählt wurden, interessierte das die Wähler gleich wenig wie vor dem Systemwechsel. SVP-Gemeinderat Andrea Vonlanthen ist deshalb für die Einführung des Stimmzwangs. Wer nicht wählt, wird gebüsst. Wer die Falschen wählt, ebenfalls.

Zufriedenheit und Unzufriedenheit mit dem Catering ­
im Kybunpark
halten sich die Waage. Für den FCSG ist das ­
zu wenig – der Vorstand will daher das Catering neu ausschreiben. Ivo Forster von der zuständigen FC St.Gallen Event AG schliesst nicht aus, dass der Verein die Sache gleich selber übernimmt. Das brächte mehr Flexibilität: ­Je schlechter der Match, desto billiger die Wurst. Letzten Samstag wäre sie gratis gewesen.

Im Kybunpark zeichnet sich ein Wechsel am Grill ab. (Bild: Benjamin Manser)

Im Kybunpark zeichnet sich ein Wechsel am Grill ab. (Bild: Benjamin Manser)

Gegen den Ausserrhoder Kantonstierarzt Sascha Quaile laufen mehrere Straf­anzeigen. Quaile soll Widerstand gegen unangemeldete Kontrollen handgreiflich ­gebrochen haben. Ein betroffener Tierarzt habe nachher diverse Blutergüsse vorzeigen können, heisst es. Der Ausser­rhoder Schwingerverband hat Quaile zu Vertragsgesprächen eingeladen.

Andrea Caroni und die Klimaschützer werden keine Freunde mehr. Manche der Aktivisten erinnerten ihn an fanatische Priester, die den Weltuntergang verkündeten und sich wenig für die realen Bedürfnisse der Menschen interessierten, sagte er in einem Interview. Konfessionslos ist er bereits; jetzt überlegt sich der Ausserrhoder Ständerat, ob er auch aus dem Klima austreten soll.

Fünftklässler einer Primarschule in Wil verbessern ihre Lesefertigkeit mit einer Geschichte über einen Negerhäuptling. Das hat die Schule in die Kritik gebracht. Zu Unrecht: Der Neger ist in Wil immer der Stadtrat.

Peter Weigelt, alt Nationalrat und Präsident von Revier Jagd St.Gallen, ist missionarisch unterwegs. Gewählt werden will er nicht mehr – aber der Stacheldraht soll aus der Landschaft verschwinden. Dafür warb der St. Galler auch an der Haupt­versammlung des Jägervereins Toggenburg. Als Honorar bekam er ein paar Flaschen Wein. Dass Weigelt seit Jahr und Tag alkoholfrei lebt, ist Fuchs und Has egal.

Der St. Galler Kantonsrat hat den Entwurf für ein neues Feuerschutzgesetz an die Regierung zurückgeschickt. Diese soll einen liberaleren Vollzug der Feuerschutzvorschriften sicherstellen. Recht
so. Wenn Flammen sich ausbreiten wollen, sollen sie dies möglichst ungehindert tun können.

Kantischüler im Kantonsratsaal. (Bild: Regina Kühne)

Kantischüler im Kantonsratsaal. (Bild: Regina Kühne)

Sie haben ein Transparent in den Saal geschmuggelt, Zwischenrufe platziert und einen missliebigen Redner niedergeschrien. Was die jungen St. Galler Klimaaktivisten Anfang Woche im Kantonsrat boten, weckte weder Sympathie für ihr Anliegen noch war es ein Beweis, dass sie verstehen, wie Demokratie funktioniert. Dafür soll ihnen der Prozess gemacht werden. Die bürgerlichen Fraktionen fordern das Ratspräsidium auf, Strafklage einzureichen. Dass der Kantonsrat sich selber und seine Arbeit ernst nimmt, ist in Ordnung. Ob man zum Richter rennen soll, wenn andere das nicht tun, ist eine andere Frage. Die Klimademonstranten würden sich auf jeden Fall freuen.

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