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Medizinisch für den Notfall gerüstet

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrats unterstützt das Postulat «Gesundheits- und Rettungsdienst in ausserordentlichen Lagen».

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrats unterstützt das Postulat «Gesundheits- und Rettungsdienst in ausserordentlichen Lagen». Darin wird gemäss Mitteilung der Staatskanzlei aufgezeigt, welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten die Spitalunternehmen und deren Rettungsdienste, die Kantonale Notrufzentrale und weitere Organisationen haben.

«So normal wie möglich»

Im neuen Konzept, kurz Gral genannt, sind Massnahmen beschrieben, die bei der Bewältigung von Ereignissen mit wenig oder vielen Verletzten zum Einsatz kommen können. Es basiert auf dem Grundsatz «so normal wie möglich – so ausserordentlich wie nötig» und baut auf dem Rettungs- und Spitalwesen im Alltag auf.

Der Einsatz erfolgt in erster Linie in den bestehenden Strukturen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Grundlage bilden die öffentlichen Spitäler mit ihren Rettungsdiensten und die Kantonale Notrufzentrale (KNZ), ergänzt durch die Luftrettung, spezielle Dienste für Berg- und Seerettung sowie weitere Organisationen wie Feuerwehr, private Rettungs- und Krankentransporte, praktizierende Ärzte oder Samaritervereine.

Verantwortlichkeiten vor Ort

Die Ersteinsatz-Organisationen wie Polizei, Feuerwehr und sanitätsdienstliches Rettungswesen stellen die Führung im Frontbereich sicher, wobei die Verantwortung für den Einsatz vor Ort bei der Geschäftsleitung des entsprechenden Spitalverbundes liegt. Die zur Verfügung stehenden Mittel zur Rettung bei Grossereignissen können jedoch rasch ausgeschöpft sein, so dass stufenweise weitere Rettungsmittel aus den benachbarten Regionen und dem nahen Ausland eingesetzt werden müssen. Die Koordination auf kantonaler Ebene erfolgt durch die KNZ in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Sanität, gegebenenfalls auch durch den Kantonalen Führungsstab. (red.)

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