Max Kriemler ist verstorben

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Unternehmer Fast 70 Jahre lang hat er die Geschicke des St. Galler Modeunternehmens Akris begleitet, am Samstag ist Max Kriemler im Alter von 95 Jahren verstorben – nach «kurzer Krankheit», wie seine Familie in einer Todesanzeige im «Tagblatt» mitteilt. Sein Leben sei Passion und Begeisterung für seinen Beruf, seine Ideen und seine Familie gewesen, heisst es in der Traueranzeige.

Kriemlers Mutter Alice hatte das Familienunternehmen Akris 1922 gegründet. Unter Sohn Max Kriemler, der bereits mit 22 Jahren in den Betrieb einstieg, expandierte das Unternehmen stark. Der Wert des international tätigen Familienbetriebs Akris wird mittlerweile auf bis zu 500 Millionen Dollar geschätzt. Kriemlers Söhne Albert und Peter übernahmen in den 1980er-Jahren die Leitung des St. Galler Konzerns, der weltweit mehr als 1000 Beschäftigte zählt. Kriemler hinterlässt auch ausserhalb der Modebranche viele Spuren. Zu seinem Vermächtnis gehört beispielsweise das St. Galler Kongresszentrum Einstein. Kriemler mischte sich bis zuletzt auch in städtische Anliegen ein. Der Charme und die Wohnlichkeit der Stadt St. Gallen waren ihm stets ein grosses Anliegen. (red)