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Maulkorb für Kritiker des Conny-Lands

LIPPERSWIL. Der Freizeitpark Conny-Land hat eine superprovisorische Verfügung gegen ProWal und das Wal- und Delphinschutzforum erwirkt. Die beiden deutschen Tierschutzorganisationen dürfen das Conny-Land nicht mehr der Tierquälerei bezichtigen.
Immer wieder in der Kritik: Die Delphinhaltung im Conny-Land. (Bild: Reto Martin / Archiv)

Immer wieder in der Kritik: Die Delphinhaltung im Conny-Land. (Bild: Reto Martin / Archiv)

Der Gerichtspräsident des Bezirksgerichts Kreuzlingen hat am Donnerstag verfügt, dass die Organisationen sowie ihre Geschäftsführer weder das Conny-Land noch deren Beschäftigte als Tierquäler bezeichnen darf. Ausserdem müssen ProWal und das Wal- und Delphinschutzforum entsprechende Formulierungen und Grafiken auf ihren Internetseiten unsichtbar machen, da sie sich sonst strafbar machen. Dies teilt das Conny-Land mit. Auch darf der Freizeitpark nicht eines Gesetzesverstosses beschuldigt werden. Gemäss der superprovisorischen Verfügung gilt das insbesondere auch für die Demonstration, die für kommenden Sonntag vor dem Conny-Land in Lipperswil angekündigt ist.

Busse droht
Halten sich die Organisationen nicht an die Verfügung, droht ihnen eine Überweisung an den Strafrichter; sie können mit einer Busse bestraft werden. Die superprovisorische Verfügung gilt bis zum definitiven Enscheid. Die Tierschützer haben 20 Tage Zeit, um zur Verfügung Stellung zu nehmen.

Letztes Jahr habe Ocean Care eine Strafanzeige gegen das Conny-Land eingereicht wegen dessen Delphinhaltung. Sämtliche darin enthaltenen Vorwürfe hätten sich als haltlos erwiesen, teilt das Conny-Land weiter mit. Ocean Care ist ein Schweizer Verein, der sich für den Schutz von Meeressäugern einsetzt.

Gesetzliche Anforderungen erfüllt
Die Delphinhaltung des Conny-Lands gerät immer wieder in Kritik. Erst kürzlich hat jedoch der Thurgauer Kantonstierarzt festgestellt, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt seien. (pd/ybu)

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