Massnahmen gegen Felsstürze am Walensee

Drucken
Teilen

Geologie Auf der Strasse zwischen Weesen und Betlis am Walensee ist am Mittwoch während eines Gewitters ein Auto von Steinschlag getroffen worden. Die Windschutzscheibe ging zu Bruch, der Fahrer blieb unverletzt. Allerdings fuhr er danach über einen grösseren Steinblock auf der Fahrbahn und blieb stecken. Weniger glimpflich ging ein Vorfall im Februar aus: Eine Frau wurde von einem faustgrossen Stein am Kopf getroffen und trug schwere Verletzungen davon; die Rega musste sie ins Spital fliegen. Die Gemeinde Amden, auf deren Gebiet die Strasse liegt, hat inzwischen Massnahmen eingeleitet, wie die «Zürichsee-Zeitung» schreibt. Die heikelsten Stellen im Fels sollen mit Netzen gesichert werden, auf den kommenden Winter sind zudem Lawinenverbauungen geplant. Mittelfristig sei auch der Bau von Schutzwänden ein Thema, so der Amdener Gemeinderat Toni Jöhl gegenüber dem «Regionaljournal» von SRF. Die Gemeinde hat für die weiteren Schritte eine Risikoanalyse in Auftrag gegeben. Totale Sicherheit werde man allerdings nicht bieten können, sagt Jöhl. «Dafür müsste man die Strasse komplett sperren.» (av)