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Martin Fuchs würde gerne wissen, wie die Zukunft wird

Martin Fuchs ist einer der erfolgreichsten Springreiter der Welt. Er ist zielstrebig, zu viel am Handy und würde gerne fliegen können.
Amy Douglas
Springreiter Martin Fuchs und sein Pferd Silvershine. (Bild: Donato Caspari)

Springreiter Martin Fuchs und sein Pferd Silvershine. (Bild: Donato Caspari)

Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht?

Martin Fuchs: Das war letzte Woche in den Ferien in Tel Aviv. Wir hatten einen extrem lustigen Tour-Guide, da gab es andauernd etwas zu lachen.

Womit tanken Sie Energie?

Indem ich ab und zu einen Nachmittag frei mache und herunterfahre. Dann gehe ich gerne in die Sauna, schaue einen Film oder faulenze auch mal ein bisschen.

Haben Sie einen Lieblingsfilm?

Erst gerade habe ich auf Netflix einen sehr guten Film gesehen, «True Story». Es geht um einen Journalisten, der Kontakt aufnimmt mit einem Mörder, der seine Identität angenommen hat.

Was bewundern Sie an Pferden?

Mich beeindruckt, wozu sie bereit sind, wenn man es richtig angeht. Mit dem richtigen Training kann man vieles gemeinsam erreichen im Hinblick auf Umgang, Vertrauen und Zusammenarbeit.

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten, wohin würden Sie reisen?

Ich würde in die Zukunft reisen, um zu sehen, wie es meine Kinder einmal haben werden. Ich würde gerne wissen, wie die Welt in 50 Jahren sein wird.

Können Sie kochen?

Ein bisschen. Ich koche Pasta und Risotto oder Fisch und Fleisch auf dem Grill.

Wieso sind Sie nicht Vegetarier?

Martin Fuchs in seinem Stall in Wängi. (Bild: Donato Caspari)

Martin Fuchs in seinem Stall in Wängi. (Bild: Donato Caspari)

Weil ich gerne Fleisch esse. Ihr Restaurant-Tipp lautet… Das Restaurant Frohsinn in Anetswil bei Wängi.

Bier, Wein, Cola oder Kaffee: Worauf könnten Sie verzichten?

Auf alles. Ich trinke nur stilles Wasser und Tee. Das zuckrige Zeug ist nicht gesund und Alkohol mag ich nicht so gerne.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Da steht meistens nur Wasser drin.

Wenn Sie eine Superkraft besitzen könnten, welche wäre es?

Fliegen, dann müsste ich nicht so oft am Flughafen rumsitzen.

Was sollte man im Thurgau im Sommer unbedingt machen?

Gute Frage, das würde ich auch gerne wissen. Ich habe das bis jetzt noch nicht herausgefunden, aber ich bin ja auch viel weg.

Welches ist Ihre zweite Heimat?

Ich fühle mich auch in Amerika zu Hause. Meine Freundin stammt aus Kalifornien und im vergangenen Winter verbrachten wir drei Monaten in Florida mit den Pferden.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Meinen Hof in Wängi. Ich liebe es, hier zu arbeiten.

Was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung?

Als meine Mutter den Grand Prix gewonnen hat, durfte ich auf der Ehrenrunde mitgaloppieren. Da war ich etwa sechs Jahre alt.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

30 – also älter als ich bin, weil ich im Reiten schon relativ weit bin. Und weil ich nicht mehr so viel Party im Kopf habe wie früher. Was bringt Sie auf die Palme? Mein Vater, aber das ist gegenseitig. Wir arbeiten zusammen und da gibt es halt Meinungsverschiedenheiten.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Liebt seine Pferde: Martin Fuchs. (Bilder: Donato Caspari)

Liebt seine Pferde: Martin Fuchs. (Bilder: Donato Caspari)

Die Zielstrebigkeit und Gradlinigkeit habe ich von ihm geerbt.

Was sagen Ihre Freunde über Sie?

Dass wir es immer gut zusammen haben, wenn wir Zeit miteinander verbringen.

Wenn Sie allein sind… …

schaue ich Pferdevideos. Ich bin viel am Handy.

Was ist die beste Erfindung aller Zeiten?

Das Handy, weil man es für alles benutzen und ständig in der Hosentasche haben kann. Gleichzeitig ist es aber auch die schlechteste Erfindung, weil es süchtig macht und vom echten Leben ablenkt.

Was ist Ihre grösste Angst?

Ich bin nicht sehr ängstlich. Am ehesten sorge ich mich um den gesundheitlichen Zustand, denn dieser kann sich sehr schnell ändern.

Was schätzen Sie an Ihrer Freundin besonders?

Dass sie sehr aufgestellt ist und mir andere wichtige Dinge im Leben zeigt, als nur das Reiten. Zum Beispiel, dass es wichtig ist, auf sich selbst zu hören und auf die eigene Zufriedenheit zu achten.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Als gestalterischer Künstler würde ich wenig taugen. Ich war immer schlecht im Zeichnen und habe keine schöne Handschrift.

Auf welchen Luxus möchten Sie nicht verzichten?

Auf schönes Wohnen. Manchmal tue ich es zwar, aber ein schönes Haus nach meinem Geschmack mit viel Platz ist mir wichtig.

Was tun Sie für den Umweltschutz im Alltag?

Ich recycle und gehe sorgfältig und ressourcenbewusst mit den Utensilien um.

Liebe auf den ersten Blick…

…gibt es. Bei mir und meiner Freundin Paris war das schon ziemlich der Fall.

Haben Sie einen Spitznamen?

«Chline» – meine älteren Cousins und Kollegen nannten mich früher so und bei den einen ist er geblieben.

Von wem hatten Sie als Teenager ein Poster über dem Bett hängen?

Von David Beckham. Ich würde ihn auch gerne noch kennen lernen. Er ist ein cooler und sympathischer Typ, der in vielen Lebensbereichen erfolgreich ist: Sport, Mode, Familie, Sponsoring.

Was hat beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Wie immer die Pferde. Und ich mache mir viele Gedanken über die Turnierplanung, die Olympischen Spiele im nächsten Jahr, über Anschaffungen und die Zukunft im Allgemeinen.

Was fasziniert Sie?

Mich fasziniert es, wenn ein erfolgreicher Sportler trotzdem ein normales Leben führt. Das heisst, wenn er auch mal in die Ferien fahren und abschalten kann, ohne seinen Sport auszuüben.

Martin Fuchs mit Clooney. (Bild: Donato Caspari)

Martin Fuchs mit Clooney. (Bild: Donato Caspari)

Haben Sie ein Morgen-Ritual?

Ich trinke Pfefferminztee und mache Dehnübungen.

Haben Sie eine Strategie, sich aus einem Tief zu befreien?

Zurzeit, indem ich mit meiner Freundin spazieren gehe.

Wonach schmeckt Glück?

Nach Liebe und Gesundheit.

Und der Filmtitel Ihres Lebens lautet wie?

«Martin und seine Pferde» – natürlich mit Hollywood-Star George Clooney in der Hauptrolle.

Zur Person

Martin Fuchs ist mit seinen 27 Jahren bereits einer der besten Springreiter der Welt. Der mehrfache Schweizer Meister ist im zürcherischen Illnau-Effretikon aufgewachsen. Er wurde in eine Reiter-Familie reingeboren: Seine Mutter Renata, sein Vater Thomas und Onkel Markus Fuchs haben schon diverse Erfolge im Pferdesport erzielt. Seit Anfang 2016 führt Martin Fuchs nun seinen eigenen Reitstall in Wängi. Er ist mit der Amerikanerin Paris Sellon liiert, die er vor zwei Jahren an einem Turnier kennen gelernt hat. (amd)

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