Mario Schmitt muss vor Gericht

WIL. Der Wiler SVP-Stadtparlamentarier Mario Schmitt hatte im vergangenen Herbst auf Facebook einen islamfeindlichen Eintrag gepostet. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen stufte diesen als rassendiskriminierend ein und verhängte eine Busse.

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WIL. Der Wiler SVP-Stadtparlamentarier Mario Schmitt hatte im vergangenen Herbst auf Facebook einen islamfeindlichen Eintrag gepostet. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen stufte diesen als rassendiskriminierend ein und verhängte eine Busse. Jetzt muss Schmitt auch vor Gericht, «wegen mehrfacher Rassendiskriminierung», wie es heisst. Die Verhandlung findet am 2. Juli vor Kreisgericht Wil statt. Der SVP-Politiker soll im Zusammenhang mit der Hinrichtung eines US-Journalisten durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Einträge wie «Mir kommt gleich das Kotzen… wann wird diese Religion endlich ausgerottet?!?» oder «Weisheit des Tages: Hast du Allah in der Birne, ist kein Platz mehr fürs Gehirne» gepostet haben. (red.)

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