Mann stürzt in den Tod

Am Samstagmittag ist ein Mann im Klettergarten Magletsch rund 25 Meter abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Sein Begleiter musste psychologisch betreut werden.

Daniel Walt
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Eminent wichtig für Kletterer: Die Sicherheit des Seils. (Bild: ky/Archiv)

Eminent wichtig für Kletterer: Die Sicherheit des Seils. (Bild: ky/Archiv)

WARTAU. Es geschah am Samstag um die Mittagszeit: Ein 37jähriger Mann aus dem Kanton Graubünden klettert mit seinem zwei Jahre jüngeren Begleiter auf dem Parcours bei der Festung Magletsch. Die beiden sind die einzigen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Klettergarten aufhalten.

Frei zugänglich

Als sich der 37-Jährige an einer überhängenden Stelle befindet, kommt es zum Drama: Aus noch nicht geklärten Gründen reisst das Seil. Der Mann stürzt rund 25 Meter in die Tiefe und ist auf der Stelle tot.

Laut Bertrand Hug, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, handelt es sich sowohl beim Verstorbenen als auch bei seinem Begleiter um Personen, die geübte Kletterer waren. Der Klettergarten ist laut Hug frei zugänglich, Sportbegeisterte können ihn ohne Anmeldung und Eintritt sowie auf eigene Verantwortung benutzen. Dementsprechend handelt es sich bei dem Seil, das riss, um eins, welches die beiden Männer selber mitbrachten.

Seil beschlagnahmt

Nach dem Unglück nahmen die Ermittler Haken und Befestigungen unter die Lupe, die am Klettergarten angebracht sind. Sie wollen überprüfen, ob diese das Seil beschädigt haben könnten. Das Seil wurde beschlagnahmt und wird nun ebenfalls genau untersucht. Der überlebende Kletterer musste psychologisch betreut werden. Der Klettergarten bleibt weiterhin zugänglich.