Mann im Thurgau nach Mord verhaftet

KLOTEN. Am Freitag ist in einem Gewerberaum in Kloten ein 28-jähriger St.Galler tot aufgefunden worden. Die Kantonspolizei Zürich geht von einem Tötungsdelikt aus. Im Thurgau ist in diesem Zusammenhand am Montag ein 33-jähriger Grieche verhaftet worden.

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Am Freitag, 8. Februar, haben Arbeiter in einem Gewerberaum in Kloten die Leiche eines 28-jährigen Mannes gefunden. Laut Kantonspolizei Zürich war der Verstorbene im Kanton St.Gallen wohnhaft.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich sind zum Schluss gekommen, dass der 28-Jährige Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Die zuständige Staatsanwältin Bettina Groth konnte auf Anfrage keine Auskunft geben über die Art, wie der 28-Jährige ums Leben kam. Der Obduktionsbericht liege noch nicht vor.

Die Spur führte die Beamten zu einem 33-jährigen Griechen, der am Montag an seinem Wohnort im Kanton Thurgau verhaftet wurde, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich vom Mittwoch heisst.

Der Grieche gab in einer ersten Einvernahme zu, den 28-jährigen Schweizer getötet zu haben. Dieser betrieb in der Gewerbeliegenschaft eine Indoor-Hanfanlage. Die näheren Hintergründe der Tat und das Motiv sind noch nicht geklärt. Laut Groth ist nicht bekannt, ob der Verhaftete ebenfalls im Drogengeschäft tätig war. Den Zürcher Strafverfolgungsbehörden sei er nicht bekannt gewesen.

Die Staatsanwaltschaft beantragte für den geständigen Mann Untersuchungshaft. Gründe dafür sind laut Groth Flucht- und Kollusionsgefahr. (pd/rr)