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«Man darf nicht stürzen»

SCHWÄGALP. Für geübte Skifahrer sind die zwei traditionellen Säntisabfahrten zurzeit ein beliebtes Frühlingserlebnis. Nun hat ein welscher Extremskifahrer den Nordhang des Säntis auf direktem Wege bezwungen – keine Route für Normalsterbliche.
Michael Genova
Diese direkte Abfahrt vom Säntisgipfel zur Schwägalp wählte der Extremskifahrer Sébastien de Sainte Marie. (Bild: pd)

Diese direkte Abfahrt vom Säntisgipfel zur Schwägalp wählte der Extremskifahrer Sébastien de Sainte Marie. (Bild: pd)

Sébastien de Sainte Marie war mit seinen Ski schon im Himalaja, in Neuseeland und im Mont-Blanc-Massiv unterwegs. Nun hat er sich den Säntis vorgenommen. Der gebürtige Genfer ist kürzlich wohl als erster auf direktem Wege den steilen Nordhang vom Säntis in die Schwägalp heruntergefahren. «Der Säntis gehört nicht zu den schwierigsten Bergen», sagt de Sainte Marie über seine jüngste Eroberung. «Aber er war eine meiner schönsten Entdeckungen.» De Sainte Marie ist ein Steilwand-Skifahrer, der durch bis zu 55 Grad steile Berghänge fährt. Seine Disziplin beschreibt er als eine Kombination aus sogenanntem «Freeriding» und klassischem Alpinismus. Auf die Frage nach dem Risiko sagt er knapp: «Man darf nicht stürzen.»

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