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LUSTENAU: 30-Jähriger nach Messerattacke in Untersuchungshaft

Nach der Messerattacke auf einen Türsteher in einem Nachtklub in Lustenau (Vorarlberg) ist ein 30-jähriger, im Kanton St.Gallen wohnhafter Mann in Untersuchungshaft genommen worden. Er war mit drei weiteren Mitgliedern einer Rocker-Gruppe beim Zollamt Höchst festgenommen worden.
Blick auf den Nachtclub "Sender": Ein Angestellter wurde schwer verletzt. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Blick auf den Nachtclub "Sender": Ein Angestellter wurde schwer verletzt. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

LUSTENAU. Die Verdachtsmomente gegen den 30-Jährigen hätten sich im Zuge der Ermittlungen erhärtet, sagte Chefermittler Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt. Auf Anfrage von Tagblatt Online erklärte Schwendinger, der Mann wohne im Kanton St.Gallen. Meldungen, es handle sich um einen Schweizer, dementierte Schwendinger - der Mann stamme aus dem früheren Jugoslawien. Genauere Angaben wollte er nicht machen.

Die drei anderen Verdächtigen im Alter von 22, 32 und 37 Jahren seien wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Die Ermittlungen würden aber auch gegen sie weitergeführt. Wie der Tatbestand in der Anklage lauten werde, hänge von den Ergebnissen der weiteren Ermittlungen ab.

Der 30-Jährige steht unter Verdacht, den Türsteher mit einem Messer attackiert zu haben, nachdem dieser bereits von mehreren anderen Bandenmitgliedern verprügelt worden war und verletzt am Boden lag. Der 47-jährige Mitarbeiter des Nachtklubs wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste noch in der Nacht im Spital notoperiert werden. Sein Zustand ist mittlerweile wieder stabil.

Im Anschluss an die Attacke flüchteten die mutmasslichen Täter mit mehreren Fahrzeugen. Vier wurden gegen 4.30 Uhr beim Zollamt Höchst angehalten und festgenommen, darunter auch der 30-Jährige. Alle vier sind nicht geständig und haben jede Aussage verweigert. Unklar ist deshalb noch das Motiv für die Schlägerei. Die Rückmeldungen von Augenzeugen hätten sich «leider in Grenzen gehalten», sagte Schwendinger. (sda/red.)

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