Kolumne

Lü: Laue Sauna liegt im Trend

Silvan Lüchinger schreibt in seiner Kolumne «Lü» über die vergangene Woche und fasst zusammen, was ihm dabei ins Auge gestochen ist.

Silvan Lüchinger
Drucken
Teilen
Silvan Lüchinger

Silvan Lüchinger

Coralie Wenger

Wer das Unteregger Gemeindehaus betritt, muss damit rechnen, dass ihn eine Schlange anzüngelt. Angeblich hatte sich das Tier dorthin verirrt. Böse Zungen behaupten allerdings, die Ringelnatter diene der Verwaltung dazu, unliebsame Bürger fernzuhalten. Dafür spricht, dass sich die Schlange vom Gemeindeschreiber widerstandslos einfangen lässt.

Die Beteiligung von St. Gallern am Sklavenhandel ist in gewissen Kreisen derzeit ein gut gepflegtes Thema. Wer allerdings meint, das sei Geschichte, der irrt. Dieser Tage wurde erneut ein junger Mann auf den Markt gebracht. Anbieter war der heimische Fussballclub, Käufer ein Verein im nahen Osten. Ob man vom 16-Jährigen je wieder etwas hören wird? Anzunehmen ist leider das Gegenteil.

Die Thurgauer Kantonsarchäologie verfügt über eines der grössten Jahrringarchive der Schweiz. Anhand der unterschiedlich breiten Ringe lässt sich das Alter eines Holzstücks praktisch aufs Jahr genau bestimmen. Das gilt allerdings nur für Bäume. In Bohrproben aus Holzköpfen sind alle Jahrringe gleich.

Zuerst war er dem Rotstift zum Opfer gefallen. Jetzt soll das Kreuzlinger Hallenbad Egelsee doch einen Saunabereich erhalten. Geheizt wird die Kabine in der Regel aber nur bis auf 60 Grad – und benützt mit Badehose. 90 Grad und ohne Badehose soll es nur an einzelnen Tagen geben. Fernziel ist eine Sauna, in der alle Benutzer einen Neoprenanzug tragen.

Die Kantone St. Gallen und Thurgau lassen die Nachtzüge wieder fahren- gegen den Widerstand des Kantons Zürich. Dort bleibt das Nachtnetz stillgelegt. Die Zürcher wollen das Coronavirus in den eigenen Clubs und Bars behalten. Wahrscheinlich sind sie auch noch stolz darauf.

Wegen eines technischen Fehlers war die Liechtensteiner Notrufzentrale in der Nacht auf Dienstag nicht erreichbar. Die Kapo St. Gallen musste deshalb ihre Kollegen im Fürstentum darauf hinweisen, dass in Triesen eine Imbissbude brenne. Nun wurde vereinbart, dass St. Gallen die Liechtensteiner auch informiert, wenn Weihnachten und Neujahr anstehen.

Der FC St. Gallen hat die Verträge mit Sportchef Alain Sutter und Cheftrainer Peter Zeidler verlängert. Nicht um fünf Wochen, wie man das
in Sion macht, sondern um fünf Jahre. Eine Ausstiegsklausel soll es in den Verträgen nicht geben – dafür einen garantierten Platz in einer Alterssiedlung.

Mehr zum Thema