Liechtenstein zahlt an Kispi-Bau

VADUZ. Das Ostschweizer Kinderspital soll bis 2023 auf dem Areal des Kantonsspitals St. Gallen einen Neubau in Betrieb nehmen können. Das Fürstentum Liechtenstein war 1966 Gründungsmitglied der Stiftung Ostschweizer Kinderspital und ist seither zusammen mit den Kantonen St.

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VADUZ. Das Ostschweizer Kinderspital soll bis 2023 auf dem Areal des Kantonsspitals St. Gallen einen Neubau in Betrieb nehmen können. Das Fürstentum Liechtenstein war 1966 Gründungsmitglied der Stiftung Ostschweizer Kinderspital und ist seither zusammen mit den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden Stiftungsträger. Daher soll sich das Land an der Finanzierung dieses Neubaus beteiligen.

Mit den heute geltenden Tarifen ist das Kinderspital nicht in der Lage, den Neubau selber zu finanzieren. Daher müssen die Stiftungsträger Baukostenbeiträge leisten, dies mit einem Gesamtbetrag von 172,5 Millionen Franken. Davon übernimmt der Kanton St. Gallen vorab einen um 16,5 Millionen höheren Anteil, mit dem der Standortvorteil abgegolten wird. Die restlichen Kosten von rund 156 Millionen werden aufgrund der Patientenströme verteilt. Das Fürstentum Liechtenstein trägt 2,6 Prozent oder rund 4,1 Millionen Franken.

Die Beiträge der Stiftungsträger sollen in der Form eines verzinslichen Darlehens gewährt werden. Die Liechtensteiner Regierung schlägt dem Landtag daher vor, sich am Neubau zu beteiligen. (cz)