Liechtenstein vergibt Aufträge im eigenen Land

VADUZ. Das Fürstentum Liechtenstein hat vergangenes Jahr 860 Aufträge im Wert von insgesamt knapp 33 Millionen Franken vergeben. Dabei bevorzugte das Fürstentum die einheimischen Unternehmen: 87 Prozent aller Aufträge gingen an Firmen in Liechtenstein.

Drucken
Teilen

VADUZ. Das Fürstentum Liechtenstein hat vergangenes Jahr 860 Aufträge im Wert von insgesamt knapp 33 Millionen Franken vergeben. Dabei bevorzugte das Fürstentum die einheimischen Unternehmen: 87 Prozent aller Aufträge gingen an Firmen in Liechtenstein. Die weiteren Aufträge wurden an Offertensteller aus der Schweiz, den Niederlanden, Island, Deutschland und Österreich vergeben.

Am höchsten liegt die Inlandquote bei den Bauaufträgen. Diese wurden zu 96 Prozent liechtensteinischen Firmen zugesprochen. Bei den Lieferaufträgen hingegen liegt der einheimische Anteil bei 72 Prozent.

Ähnlich sieht das Bild bei den Dienstleistungsaufträgen aus. 76 Prozent blieben im Land, der Rest ging in die Schweiz, nach Deutschland, Österreich und Island. (sda)

Aktuelle Nachrichten