Letzter Blick in die Dampflok-Werkstatt

Jakob Knöpfel prüft den Heizkessel einer HG 4/4, der stärksten Schmalspur-Dampfzahnrad-Lokomotive Europas; morgen lädt der St. Galler ein letztes Mal in die Werkstatt der Dampfbahn-Furka-Bergstrecke an der Pulvermühlestrasse in Chur ein.

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Bild: Fritz Heinze

Bild: Fritz Heinze

Jakob Knöpfel prüft den Heizkessel einer HG 4/4, der stärksten Schmalspur-Dampfzahnrad-Lokomotive Europas; morgen lädt der St. Galler ein letztes Mal in die Werkstatt der Dampfbahn-Furka-Bergstrecke an der Pulvermühlestrasse in Chur ein. Von 10 bis 16 Uhr können dort Dampflokfans die Revision der beiden 1923 und 1930 von Winterthur nach Vietnam gelieferten und 1990 zurückgeschafften Dampflokomotiven vom Typ HG 4/4 begutachten. Sie bilden nach der Inbetriebnahme auf der Furkastrecke das Rückgrat des Lokomotivparks. Die Revisionsarbeiten werden durch freiwillige Helfer ausgeführt. Nachdem die Räume in Chur der Dampfbahn gekündigt wurden, wird die Werkstatt im Mai 2013 in neue Hallen umziehen, möglicherweise im Unteren Rheintal. «Damit kämen wir den Mitarbeitern entgegen, deren Anfahrtswege kürzer würden», sagt Werkstattchef Knöpfel. (he)