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Leitungen der Fachhochschul-Departemente sind noch offen - nicht alle Stellen sind gleich gefragt

Regula Weik
Die FHS St.Gallen ist einer der drei Standorte der neuen Fachhochschule Ost. (Bild: Benjamin Manser)

Die FHS St.Gallen ist einer der drei Standorte der neuen Fachhochschule Ost. (Bild: Benjamin Manser)

Es ist ins Auge gestochen: Das Inserat der Fachhochschule Ost in grossen Schweizer Zeitungen. Gesucht wird die Departementsleitung Soziale Arbeit. «Erfahrung in der Führung von Fachspezialisten innerhalb einer Expertenorganisation» – «Starke konzeptionelle, organisatorische und strategische Fähigkeiten» – «Ausgewiesene wissenschaftsbasierte Fachkompetenz»: So lautet das Anforderungsprofil für die Leiterin oder den Leiter des ­Departements.

Die neue Fachhochschule Ost ist in sechs Departemente unterteilt; per Inserat gesucht wird jedoch nur die Leitung Soziale Arbeit. Weshalb? Die heutige Leiterin des Fachbereichs, Barbara Fontanellaz, verlässt die Schule «aufgrund eines Karriereschritts», wie es im Inserat heisst. «Sie wird neu Direktorin des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung in Zollikofen», sagt Rolf Bereuter, Leiter des St.Galler Amtes für Hochschulen. Der Entscheid der beruflichen Neuorientierung sei während ihres Bewerbungsverfahrens gefallen. «Deshalb wird die Stelle nun nochmals ausgeschrieben.»

Einzelne Departemente sind umkämpft

«Nachdem der Rektor von aussen kommt, wollen wir die Departementsleitungen bei fähigen internen Bewerbungen nicht ohne Not mit externen Personen besetzen, auch um eine gewisse Kontinuität sicherzustellen und Know-how-Verlust zu vermeiden», sagt Bereuter.

Bei den anderen fünf Departementen – es sind dies Gesundheit, Wirtschaft, Architektur, Bau- und Planungswesen, Informatik sowie Technik – präsentiert sich die Situation anders.

Für einzelne Leitungen sollen mehrere interne Bewerbungen vorliegen.

Die Leitung der Departemente Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit wird in St.Gallen sein, jene für Technik in Buchs, in Rapperswil jene für die Departemente Informatik sowie Architektur, Bau- und Planungswesen. Die Leitung der drei Schulstandorte ist mit einer Departementsleitung verknüpft. Drei der sechs Departementsleiterinnen oder -leiter werden also auch einem Standort vorstehen.

Die Entscheide für die Departementsleitungen dürften laut Bereuter im Oktober oder November fallen. Und jene für die Standortleitungen? «Voraussichtlich zeitgleich», so der Leiter das kantonalen Hochschulamtes.

Bei Hochschulräten redet Parlament ein Wörtchen mit

Noch offen ist auch, wer dem künftigen Hochschulrat angehören wird. Das Gremium zählt 15 Mitglieder. Der Kanton St.Gallen stellt sieben Mitglieder plus die Präsidentin oder den Präsidenten. Der Thurgau hat zwei Vertreter, die übrigen Trägerkantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus und Schwyz sowie das Fürstentum Liechtenstein je ein Mitglied. Die Hochschulräte werden von der jeweiligen Regierung gewählt.

Die St.Galler Mandate waren im April öffentlich ausgeschrieben .

Über hundert Persönlichkeiten sollen ihr Interesse angemeldet haben.

Die Regierung will ihre acht Mitglieder noch diesen Monat bestimmen – allerdings: Das Kantonsparlament redet ein Wörtchen mit; die Vorschläge müssen in der Novembersession von ihm abgesegnet werden. Der neue Hochschulrat nimmt seine Arbeit Anfang 2020 auf.

Im November hat die Fachhochschule Ost noch eine Hürde zu nehmen: Das Volk hat an der Urne das letzte Wort zu ihrer Neuorganisation.

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