Leben für den Hip-Hop

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«Üs gahts guet ide Schwiiz, aber s’Money woni mach, druck i Ändi Monet alles wider ab» – so lautet eine Textzeile der Single «Struggle» aus dem neuen Album des Rappers Lukas Gantenbein, in der Musikszene besser bekannt unter seinem Künstlernamen Luuk. Ende März erscheint «Nirwana», das dritte Album des Grabsers. Der Titel bedeute für ihn ein offener Raum, das Gefühl, «dass irgendetwas Neues und Unbekanntes beginnt und man wartet einfach ab». Der 26-Jährige ist mit Hip-Hop aufgewachsen. Und wie viele träumte er davon, irgendwann einmal eigene Reime zu schreiben und ein Album aufzunehmen. «Hip-Hop kann man nicht lernen, man lebt es einfach.» Gantenbein hat Koch gelernt, Musik macht er seit sieben Jahren. In dieser Zeit hat er unter anderem mit dem Solothurner Mundartrapper Manillio zusammengearbeitet. Seit einigen Jahren wohnt Gantenbein in Zürich. Aber ab und zu vermisse er die Ostschweiz. «Ich habe die Region durch meinen Wegzug erst richtig schätzen gelernt.» (mea)