Lärm, Schlägereien und andere Nachtbubenstreiche

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Schon in den 1940er-Jahren gab es erste Negativschlagzeilen zur Olma. Immer wieder beklagten sich Anwohner über den Lärm, der meist nach Mitternacht einsetzte und bis in die frühen Morgenstunden andauerte. 1946 prügelten im Vorraum des «Schützengarten»-Saals ein Dutzend Burschen auf einen Mann ein. Nach zehn Minuten gelang es, die Kerle von ihrem Opfer zu trennen. Auf der Strasse machten sie sich kurzerhand über den nächstbesten Passanten her. Es folgten zwei weitere Schlägereien, bis die Polizei eintraf und den Haupttäter festnahm. Die anderen wurden später verhaftet. Andere Nachtbuben versetzten immer wieder Signaltafeln der Verkehrspolizei. 1948 schnitt ein Mann aus dem Appenzellerland im Gedränge einem 13-jährigen Mädchen die Zöpfe ab. Er wurde in Gewahrsam genommen. Kein Wunder, markierten die städtischen Abstinenzvereine bereits 1944 Präsenz und schenkten alkoholfreien Süssmost aus.