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Kurze Restlaufzeit

Er mag die prestigeträchtigen Seiten des Regierungsamts: die Macht, die Auftritte, die Reden. Und keiner ist so aktiv in den sozialen Medien wie Martin Klöti– nicht immer nur zur Freude seiner Partei. Die Freisinnigen – diese Stimmen sind immer häufiger zu hören – wären nicht unglücklich, ihr einstiger Vorzeigemann würde mehr durch politische Arbeit im Kanton denn durch Auf- und Fehltritte auf Facebook oder als Präsident der Schweizer Aids-Hilfe auffallen. Selbst in Kulturkreisen hat der kulturaffine Innenminister an Goodwill eingebüsst, er gilt als mitverantwortlich für den Klanghaus-Flop. Bei sozialen Themen fehlt ihm mitunter das Fingerspitzengefühl für die Betroffenen, öfter ist kein allzu grosses Interesse an den Themen spürbar. Auch departementsintern gilt Klöti nicht als starke Figur. Gewiss ist: Die Restlaufzeit des 63-Jährigen ist kürzer als seine bisherige Amtszeit. Er ist seit 2012 in der Regierung – mit weiteren fünf Jahren rechnet niemand.

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