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KUPPEL-SHOW: «Es wurde ein Streit inszeniert»

Die Region Wil wird zur «Bachelorette»-Hochburg. Eli Simic, die neue, kommt aus Degersheim. Mit der Vorgängerin ist der Wiler Michael Schmied liiert. Obwohl dessen Partnerin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist, dementiert er Trennungsgerüchte.
Simon Dudle
Michael Schmied und Zaklina Djuricic anfang Jahr glücklich vereint an der Pirelli-Night. (Bild: pd)

Michael Schmied und Zaklina Djuricic anfang Jahr glücklich vereint an der Pirelli-Night. (Bild: pd)

Noch knapp zwei Wochen bis zum Sendungsstart der neuen Staffel von «Die Bachelorette» auf 3+, bei welcher die Degersheimer Schönheit Eli Simic aus einem Strauss an Männern ihren Prinzen fürs Leben herauspflückt. Scheinbar hat es geklappt. Sie habe Schmetterlinge im Bauch und sei verliebt, sagte Simic vergangene Woche im Interview mit dieser Zeitung im Anschluss an die Dreharbeiten.

Somit hätte es bereits zum zweiten Mal gefunkt. Denn vor einem Jahr wählte Bachelorette Zaklina Djuricic den Wiler Michael Schmied aus. Anfänglich als Traumpaar tituliert, schien die Fassade dann zu bröckeln. Denn Zaklina zog aus der gemeinsamen Wohnung in Sirnach aus, weil sie Abstand brauche. Schmied aber dementiert: «Die Wohnsituation hat nichts mit dem Beziehungsstatus zu tun. Natürlich sieht es komisch aus, wenn sie schon wieder geht. Aber wir sind erwachsene Leute und können das einordnen. In der Boulevardpresse ist ein Streit inszeniert worden.» Der Grund für den Auszug sei der Sohn von Zaklina Djuricic gewesen. Dessen Vater wohnt im Kanton Aargau, womit es laut Schmied «nicht zumutbar» gewesen wäre, wenn dieser immer wieder in die Ostschweiz fahren müsse.

Alle Kandidaten einladen, damit es nicht auffällt

Tatsächlich stellt das Paar dieser Tage Fotos ins Netz, auf denen sie gemeinsam glücklich wirken. Zum Beispiel nach dem Zürich-Marathon vom Sonntag, an dem beide teilgenommen haben. «Es gibt keinen Streit. Letzte Woche haben wir uns jeden Abend gesehen», sagt Schmied. Es dürfte also so sein, dass derzeit in der Region zwei Paare leben, die in Thailand vor laufender Kamera verkuppelt worden sind. Für Simic ist nun das «Problem», dass sie aus vertraglichen Gründen noch nicht sagen darf, wer ihr Partner ist. Die Situation kennt Schmied nur zu gut, musste er doch vor Jahresfrist auch mehrere Wochen auf den Mund sitzen. «Nur meine Eltern und die besten zwei, drei Freunde haben es gewusst. Es ist schwierig, das geheim zu halten», sagt der Wiler. Der einfachste Trick sei gewesen, alle Kandidaten zu einer gemeinsamen Party einzuladen, damit es nicht aufgefallen ist.

Die Frage aber bleibt: Kann man sich auf Knopfdruck im Fernsehen verlieben oder ist alles nur gespielt und Teil der Show? «Ich hatte anfangs auch gedacht, dass alles gekauft ist, man die Texte vorgesagt bekommt und das nicht funktionieren kann. Aber es ist wirklich möglich. Man erlebt eine sehr intensive Zeit in Thailand. Sie ist intensiver als daheim im Alltag.»

Provokationen beim Unihockey

Auch ein Jahr nach der Teilnahme würde Schmied wieder mitmachen. «Es bleiben nur positive Erinnerungen haften. Ich habe viel gesehen und viele einzigartige Sachen gemacht.» Auch vor kritischen und hämischen Reaktionen blieb er aber nicht verschont – und bleibt es bis heute nicht. Am Wochenende ging es im Unihockey mit den «Hot Shots Bronschhofen» darum, sich in der 2. Liga zu halten. In der entscheidenden Playoff-Serie gegen Visp musste sich Schmied von den Wallisern so manches anhören. Die Aufforderung, doch lieber Rosen zu verteilen, gehörte noch zu den harmloseren Sachen. «Einiges war unter der Gürtellinie. Aber das gehört zum Sport. Die wollten mich provozieren.» Obschon sich die Bronschhofer in der Serie mit 3:2 durchsetzen und damit den Ligaerhalt sicherstellten, wurde die Sache schliesslich in Minne bei einem Bier ausdiskutiert.

Und beruflich? «Da gibt es nichts Neues», sagt Schmied. Er verkauft also weiterhin Kaffeemaschinen. «Es sind keine Angeboten gekommen, die für mich ein Grund gewesen wären, den Job zu wechseln.»

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