Künftig soll der Scanner zählen

RAPPERSWIL. Es war ein Lapsus ohne Folgen: 1000 Ja-Stimmen gingen in Rapperswil-Jona am Sonntag bei der Abstimmung zur kantonalen Steuergerechtigkeits-Initiative «vergessen». Am Ausgang der Abstimmung änderte das nichts (Ausgabe vom 16. Juni).

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RAPPERSWIL. Es war ein Lapsus ohne Folgen: 1000 Ja-Stimmen gingen in Rapperswil-Jona am Sonntag bei der Abstimmung zur kantonalen Steuergerechtigkeits-Initiative «vergessen». Am Ausgang der Abstimmung änderte das nichts (Ausgabe vom 16. Juni). Trotzdem sucht die Stadt nach Möglichkeiten, solche Fehler künftig zu vermeiden. Die technische Lösung heisst Hochleistungsscanner.

Solche setzt die Stadt St. Gallen bereits seit acht Jahren ein. Nun prüft auch Rapperswil-Jona diese Option. Ein Betrag dafür ist im Budget 2015 vorgesehen. Die Anschaffung hat St. Gallen rund 70 000 Franken gekostet, wie Stephan Wenger, Sekretär des Stimmbüros, sagt. Mit dieser Lösung gehörte St. Gallen schweizweit zu den Pionieren. Anders als Hilfsmittel wie reine Zettelzählmaschinen oder Präzisionswaagen zählt der Scanner die Ja- und Nein-Stimmen vollautomatisch aus. Die Vorteile liegen für Wenger auf der Hand: «Die Maschine macht keine Fehler. Zudem brauchen wir nur noch einen Drittel der Stimmenzähler von früher.» Grösseren Gemeinden könne er den Scanner unbedingt empfehlen. (pb)