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Kroatien zum Vorbild nehmen

«Das kroatische Abfalltrauma», Ausgabe vom 13. August
Markus Bösch

Seit fünf Jahren hat die Schweiz einen Plan – und der hat viel zu tun mit Lebensqualität: Bereits 2012 hat die nationale Politik erkannt, dass die Artenvielfalt auch bei uns beängstigend abgenommen hat. Trotz Schweiz-Tourismus-Werbung, trotz sogenannt naturnaher Landwirtschaft, trotz Nationalpark.

In diesem Sommer wurde festgestellt, dass die Schweiz nunmehr zum europäischen Schlusslicht in Sachen Biodiversität geworden ist. Wenn Blumenwiesen, Insekten, Vögel und Säugetiere sich leise aus unserer Umwelt verabschieden, wird unsere Welt damit ärmer und unwirtlicher. Trotz der 30 Prozent Bauern, die mit dem IP-Suisse-Label nachweisbar die Artenvielfalt fördern und trotz der Konsumentinnen und Konsumenten, die jedes Jahr mehr Bioprodukte kaufen.

Wie fast überall, haben wir es in der Hand, Gegensteuer zu geben: So wie zum Beispiel Kroatien, das acht Prozent seiner Landesfläche (4500 Quadratkilometer) mit Nationalparks unter Schutz gestellt hat, so können auch wir neue Nationalparks und Naturparks schaffen. Wir können Partei ergreifen für die Natur, wenn es um den Ausbau der Infrastruktur geht. Wir geben Produkten den Vorzug, die aus naturnaher Landwirtschaft stammen. Und wir bieten rund um unsere Häuser und Wohnungen der Natur jene Lebensräume, die einen Reichtum an Arten ermöglichen.

Markus Bösch

Locherzelgstr. 22

8590 Romanshorn

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