Kritik an der IHK-Studie

ST.GALLEN. Die Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell (IHK) hat elf Abstimmungen des St.Galler Kantonsrates über wirtschaftsrelevante Themen ausgewertet und eine Rangliste erstellt. Parteien kritisieren das Auswahlverfahren.

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Elf Abstimmungen aus neun Sessionen des St. Galler Kantonsrates hat die IHK für ihre Studie ausgewertet. (Archivbild: Regina Kühne)

Elf Abstimmungen aus neun Sessionen des St. Galler Kantonsrates hat die IHK für ihre Studie ausgewertet. (Archivbild: Regina Kühne)

Die SVP ist vor der FDP und der GLP die wirtschaftsfreundlichste Partei im St.Galler Kantonsrat. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell (IHK). Die Rangliste basiert auf der Auswertung von elf Abstimmungen aus neun Kantonsratssessionen zwischen Juni 2012 und Juni 2014. Dabei hat sich die IHK auf jene Vorlagen beschränkt, welche in der Wirtschaftsgruppe des Kantonsrats besprochen wurden. FDP und CVP kritisieren vor allem das Auswahlverfahren der Studie. Patrick Dürr, Präsident der kantonalen CVP, bemängelt, dass von über 300 Abstimmungen in der ersten Legislaturhälfte lediglich deren elf auswertet wurden. Und FDP-Kantonalpräsident Marc Mächler meint: «Hätte man andere Abstimmungsvorlagen genommen, sähe das Ergebnis anders aus.» (lom)

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