Zwei Wochen lang Hochbetrieb: Oberthurgau bewirbt sich um das nationale Pfadilager im Jahr 2021

Die Städte und Gemeinden in der Region haben ein umfassendes Dossiers eingereicht. Für den alle 14 Jahre stattfindenden Grossanlass werden 25000 Teilnehmer aus dem ganzen Land erwartet.

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Glückliche Pfadfinder: In drei Jahren sollen sie im Oberthurgau zwei Wochen lang bei Spiel und Spass auf ihre Kosten kommen. (Bild: PD)

Glückliche Pfadfinder: In drei Jahren sollen sie im Oberthurgau zwei Wochen lang bei Spiel und Spass auf ihre Kosten kommen. (Bild: PD)

Die Region Oberthurgau ist überzeugt, dass ein Bundeslager auf ihrem Gebiet erfolgreich durchgeführt werden kann. Die gute Erreichbarkeit, der Bodensee, schöne Wälder und Grünflächen sind die Argumente, welche die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Oberthurgau geniessen können, schreibt die Region in einer Mitteilung. Die Veranstaltung benötigt eine Fläche von rund 1,2 Quadratkilometern.

«Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den Zuschlag erhalten sollten», sagt Romanshorns Stadtpräsident David H. Bon. Der Entscheid fällt Anfang November.

Stephan Tobler: «Die Chancen sind gut»

Die Konkurrenz ist gross: Fast 20 andere Standorte haben sich ebenfalls um die Durchführung des zwei Wochen dauernden Grossanlasses beworben. Stephan Tobler, der Präsident der Region, beurteilt die Chancen als gut, dass der Oberthurgau das Rennen macht. Er biete optimale Voraussetzungen «für lässige Aktivitäten», sagt Iris Hutter, die Kantonalleiterin der Pfadi Thurgau.

Mit der «Contura08» fand das letzte Bundes-Pfadilager in der Linthebene statt. (red)

Mit dem Zug ins Contura-Land

BENKEN. Bei gutem Wetter werden 30 000 bis 50 000 Besucher am morgigen Besuchstag in den acht Unterlagern des Pfadi-Bundeslagers in der Linthebene erwartet.
Christoph Zweili

Wenns Pfadilager die Hotels füllt

Trotz des schlechten Wetters sei die Tourismusbranche im Linthgebiet zufrieden, schreibt die «Linth-Zeitung» und weiss auch warum: Das Pfadi-Bundeslager Contura 08 sorgt für volle Hotels.

«Unvergesslich»

Die 25 000 Jugendlichen, unter ihnen rund 500 Gäste aus dem Ausland, hätten zwei unvergessliche Wochen erlebt, bilanzierte Thomas Gross, Leiter des Bundeslagers Contura 08, am letzten Abend. Er lobte die gute Zusammenarbeit und den Kontakt zu den Behörden und der Bevölkerung in der Linthebene.