Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Thurgauer Kantonalturnfest: Verschiedene Wege führen nach Romanshorn

In einer Woche beginnt in Romanshorn das Kantonale Turnfest. Die Vereine Eggethof und Pfyn bereiten sich intensiv darauf vor – mit unterschiedlichen Bedingungen, aber der gleichen Begeisterung.
Anita Gonzales Castro/ Gabi Wüthrich
Die Vorfreude auf das Kantonale Turnfest in Romanshorn steigt: Der STV Eggethof übt schwungvoll die Gerätekombination. (Bild: Gabi Wüthrich)

Die Vorfreude auf das Kantonale Turnfest in Romanshorn steigt: Der STV Eggethof übt schwungvoll die Gerätekombination. (Bild: Gabi Wüthrich)

Der STV Eggethof kann mit seinen 60 Aktiven in der Königsklasse des Kantonalen Turnfests antreten. Er absolviert in Romanshorn drei Wettkampfteile, in denen die Turnerinnen und Turner in je drei verschiedenen Disziplinen antreten: Im ersten Teil sind es die Pendelstafette, Steinheben und der Fachtest Korbball, im zweiten ein Barrenprogramm, Teamaerobic und der Fachtest Allround, im dritten Steinstossen, Gerätekombination und 800-Meter-Lauf. Die Breite der Disziplinen ist Programm: «Wir sind ein Breitensportverein, alle können mitmachen – die Noten sind für uns zweitrangig», sagt Oberturner Daniel Roth.

Ebenfalls einen dreiteiligen Vereinswettkampf bestreitet die Frauenriege Pfyn, jedoch in der Kategorie Frauen und Männer und mit «nur» neun Turnerinnen in der 4. Stärkeklasse. Auch die kleine, hoch motivierte Frauengruppe bewegt sich vielseitig. So bestehen die drei Wettkampfteile aus drei verschiedenen Sparten: Gymnastik Bühne ohne Handgerät, Unihockey im Team und 8er-Ball sowie Steinheben. «Auch wenn wir 35+ sind, wollen wir ein abwechslungsreiches Programm turnen», sagt Moni Raschle, Leiterin der Frauenriege. «Mindestens eine schätzbare Disziplin gehört da für uns dazu.»

Eggethof strebt Bestnote der Vereinsgeschichte an

Gewisse Ambitionen hegen die Eggethöfer: «Vergangenes Jahr, am Zürcher Kantonalturnfest, erreichten wir die beste Note unserer Vereinsgeschichte mit 27,50 von maximal 30 Notenpunkten», sagt Oberturner Roth. «Das am heimischen Kantonalen zu wiederholen, wäre super.»

Das Ziel der Pfynerinnen ist es, dass alle Turnerinnen in möglichst allen Sparten antreten können. Deshalb wird seit Januar jeden Montagabend intensiv, aber immer auch mit Spass trainiert. Ambitionen für das Kantonale Turnfest haben auch sie: «Unsere Ziele sind ehrgeizig gesteckt, aber realistisch», sagt Frauenriegen-Leiterin Raschle. «Die Zahl behalten wir jedoch für uns.»

Die Frauenriege Pfyn übt ihre Gymnastik-Darbietung. (Bild: Anita Gonzales Castro)

Die Frauenriege Pfyn übt ihre Gymnastik-Darbietung. (Bild: Anita Gonzales Castro)

Weil die Teilnehmerzahl die Erwartungen der Organisatoren bei weitem übertroffen hat, müssen einheimische Vereine platzbedingt bereits am Freitagabend zum Wettkampf starten, auch Eggethof. «Am Freitag anzutreten, ist super, so können wir das Fest am Samstag umso mehr geniessen», sagt Präsidentin Aline Stäheli. Überhaupt sei die Geselligkeit auch abseits der Sportanlagen das Schönste am Turnen: «Im Turnverein kann ich den Arbeitsalltag verdauen, auch in der gemütlichen Runde nach dem Training», sagt Stäheli.

Pfynerinnen können über Missgeschicke und Pannen lachen

Die Pfynerinnen starten am späten Samstagnachmittag in den Wettkampf – und sie finden das ebenfalls «absolut genial». Am Mittag reisen sie gemütlich an, orientieren sich und begutachten die Konkurrenz. Danach gilt es, den Wettkampf seriös zu absolvieren und nach einem feinen Essen einen geselligen und unterhaltsamen Abend zu erleben. «Kurz nach dem Wettkampf stossen wir ein erstes Mal auf unsere Leistungen an. Da gibt es meistens auch einiges über uns zu lachen, über Missgeschicke, Pannen oder ausserordentliche Erfolge», sagt Präsidentin Anita Weber. Die Geselligkeit hat auch in Pfyn einen hohen Stellenwert. Obwohl fast alle Turnerinnen Familie mit schulpflichtigen Kindern haben und teil noch erwerbstätig sind, gibt es nur wenige Turnstunden-Absenzen.

Wenn die Eggethöfer nicht für ein Turnfest üben, sind sie in der Landgemeinde Langrickenbach präsent: Im Juni gibt es jeweils ein Schauturnen für die Gemeinde, an der 1.-August-Feier bieten sie üblicherweise eine Show, und alle zwei Jahre zeigen die Riegen ihr Können an der Abendunterhaltung. «Die meisten Aktiven stammen aus der Gemeinde, und turnen schon von klein auf im Muki-/Vaki-Turnen und in den Jugendriegen mit», erklärt Präsidentin Stäheli die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.