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Zwei Tore entscheiden zu Gunsten des HC Thurgau

Der HC Thurgau gewinnt im fünften Saisonvergleich mit Winterthur zum vierten Mal. Dabei genügt ihm eine Durchschnittsleistung zum 2:0-Erfolg.
Thomas Werner
Thurgaus Michael Loosli (rechts) setzt sich in einem spektakulären Zweikampf gegen Jari Allevi an der Bande durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Thurgaus Michael Loosli (rechts) setzt sich in einem spektakulären Zweikampf gegen Jari Allevi an der Bande durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Spiele wie zuletzt in Zug und jetzt gegen Winterthur kommen gerade recht für den HC Thurgau. Sie bieten Möglichkeiten, sich wettkampfmässig auf die finale Meisterschaftsentscheidung vorzubereiten. Diese beiden Teams haben zwar nicht das spielerische Niveau der möglichen Playoff-Rivalen, aber sie verstehen es bestens, die Räume auf dem ganzen Eis für die Gegenspieler eng zu machen. Seiner Mannschaft ­fehle noch die Reife, um auf diese Spielanlage richtig und rasch reagieren zu können, hielt Trainer Stephan Mair schon vor der ­Partie fest. Seine Spieler müssten mehr tun, sich besser bewegen. Denn im Playoff werde es noch schwieriger, Tore zu erzielen.

Erst acht Sekunden sass der Winterthurer Michael Roos in der elften Minute auf der Strafbank, als David Wildhaber das 1:0 für das Heimteam erzielen konnte. Nichts hatte bis dahin auf eine Führung für die Thurgauer hingedeutet. Die Mannschaft schloss nahtlos an den bescheidenen Auftritt in Zug bei der EVZ Academy an. So fehlte im Startdrittel jegliche Ordnung und Struktur im Spiel der Thurgauer. Ausser bei Wildhabers erfolgreichem Abschluss kam bis zur ersten Pause kein gefährlicher Puck auf das von Fabio Haller gehütete Tor der Winterthurer.

Winterthurs offensive Harmlosigkeit

Der spielerische Plan der Gäste ging auch im Mitteldrittel auf, auch das Chancenplus blieb. Allein an der Harmlosigkeit im Abschluss, welche die Mannschaft von Trainer Michel Zeiter seit Saisonbeginn begleitet, änderte sich nichts. Mit nur zwei Toren pro Spiel im Schnitt, bleibt eine Playoff-Qualifikation ein Traum. Das Thurgauer Spiel war nun etwas weniger fehlerhaft als zu Beginn. Zu wirklich guten Torchancen kam das Heimteam allerdings kaum. So war das 2:0 zur zweiten Pause ein zu guter Lohn für den HCT. Janik Loosli hatte auf eher zufällige Vorarbeit von Bruder Michael in der 37. Minute getroffen. Den Vorsprung brachten die Thurgauer mit dosiertem Aufwand sicher über die Runden. Dies auch, weil sich die Winterthurer im Abschluss weiter schwertaten. Zudem zeigte HCT-Goalie Janick Schwendener ein weiters Mal einen souveränen Auftritt. Dieser wurde mit seinem bereits vierten Shutout in dieser Saison belohnt.

Aus dem kleinen Zwischentief rauskommen

Bis zum Playoff-Beginn haben die Thurgauer noch elf Spiele lang Zeit, aus ihrem kleinen spiele­rischen Zwischentief zu finden. Dies gilt in erster Linie für die erste Formation um Topskorer Cody Wydo. Diese hat im neuen Jahr noch nicht zur Stärke gefunden, welche es ihr im November und Dezember ermöglicht hatte, ­jeden Gegner in Verlegenheit zu bringen. Weiter auf der Suche nach der Playoff-Form geht es für Thurgau am kommenden Dienstag mit einem weiteren Heimspiel. Zu Gast in Weinfelden ist dann der Tabellendritte Visp.

Thurgau – Winterthur 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)

Güttingersreuti, Weinfelden – 1208 Zuschauer – SR Potocan/Hendry, Wolf/Burgy.
Tore: 11. Wildhaber (Brändli, Wydo/Ausschluss Roos) 1:0. 37. Janik Loosli (Michael Loosli, Brändli) 2:0.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau; 4-mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Thurgau: Schwendener; Seiler, Wildhaber; Steinauer, Collenberg; El Assaoui, Hänggi; Gurtner; Ryan, Rundqvist, Wydo; Janik Loosli, Brändli, Michael Loosli; Frei, Fuhrer, Merola; Zanzi, Vogel, Hollenstein; Moser.
Winterthur: Haller; Roos, Kobach; Blaser, Schmutz; Guerra, Pozzorini; Sigg, Scherz; Staiger, Gomes, Bozon; Martikainen, Homberger, Wieser; Schmidli, Nigro, Keller; ­Allevi, Alihodzic, Hess.
Bemerkungen: Thurgau ohne Arnold, Bahar, Engeler (alle verletzt) und Parati (krank).

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