Zwei neue Mitglieder im Vorstand der Evangelischen Kirchgemeinde Weinfelden

An der Versammlung heissen die Kirchbürger das Budget für das laufende Jahr mit einem prognostizierten Defizit von 91'000 Franken gut.

Mario Testa
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Präsident Thomas Siegfried freut sich mit Christina Traber-Vogel und Martina Seger-Bertschi über die Wahl.

Präsident Thomas Siegfried freut sich mit Christina Traber-Vogel und Martina Seger-Bertschi über die Wahl.

(Bild: Mario Testa)

Eine Kirchgemeinde ist wie ein Chlüpperli. «Jedes der drei Teile für sich ist unbrauchbar. Erst zusammengesetzt ergibt sich etwas Kleines, Geniales», sagt Pfarrer David Bühler. Er leitet mit den Worten über das Chlüpperli – bei dem die beiden Seitenteile die Kirchenverwaltung und die Kirchbürger symbolisieren und die Feder den Glauben – in die Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Weinfelden vom Montagabend ein.

Pfarrer David Bühler.

Pfarrer David Bühler.

(Bild: Mario Testa)

Eine Seite des Chlüpperlis, die Kirchenvorsteherschaft, ist derzeit nicht mehr komplett. Drei frei werdende Sitze haben die Kirchbürger im Zuge der Gesamterneuerungswahlen zu besetzen. Da aber nur zwei Frauen nebst den fünf wieder antretenden Behördenmitgliedern kandidieren, bleibt auch nach der Wahl eine Vakanz. «Wir wollen diese dann an der Rechnungsgemeindeversammlung im Mai noch schliessen», sagt Kirchpräsident Thomas Siegfried zu den 76 Anwesenden.

Gute Wahlresultate des Vorstands

Der Präsident selbst wird mit 70 Stimmen im Amt bestätigt. Auch die fünf Bisherigen und die beiden neu Kandidierenden finden grossen Rückhalt bei den Kirchbürgern und werden mit 70 und mehr Stimmen gewählt. Neu dabei sind nun Christina Traber-Vogel und Martina Seger-Bertschi.
Auch die beiden, jeweils sechsköpfigen Gremien der Rechnungsrevisoren und des Wahlbüros sind nach der Wahl wieder komplett.

Soialdiakonin Natalie Burkhart.

Soialdiakonin Natalie Burkhart.

(Bild: Mario Testa)

Die Kirchbürger genehmigen auch die Umwandlung von Natalie Burkharts Ausbildungsstelle in ein Teilzeitpensum von 50 Prozent als Diakonin und Sekretariatsmitarbeiterin für die im Sommer ausstudierte Sozialdiakonin.

Im Budget für das laufende Jahr rechnet die Vorsteherschaft bei einem Aufwand von 2,16 Millionen mit einem Defizit von knapp 91'000 Franken. Auch das Budget segnen die Anwesenden grossmehrheitlich ab.

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