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Zwei Dirigenten teilen sich in Güttingen die Bühne

Unter dem Motto «En Obig mit üs» verabschiedete der Musikverein Eintracht Güttingen am Samstag Benjamin Zwick und hiess dessen Nachfolger Jordi Bertran-Sastre willkommen.
Judith Schuck
Benjamin Zwick spielt bei seinem Abschiedsstück Klarinette. (Bild: Judith Schuck)

Benjamin Zwick spielt bei seinem Abschiedsstück Klarinette. (Bild: Judith Schuck)

Fast acht Jahre gab Benjamin Zwick beim Musikverein Eintracht Güttingen den Ton an und führte die Spieler zu zahlreichen Musikfesten. Nun gibt er seinen Dirigierstab an Jordi Bertran-Sastre weiter. «Für Jordi ist es ein spannender Moment jetzt die Eintracht Güttingen zu übernehmen», sagte Moderator Mario Testa, der durch die Abendunterhaltung in der Mehrzweckhalle Rotewis führte. «In drei Monaten nimmt sie am Kantonalen Musikfest in Kradolf teil.»

In der Zeit mit Zwick hätte der MV Güttingen einige erste Plätze belegt, würdigt Vereinspräsident Tristan Rutishauser den scheidenden Dirigenten in seiner Abschiedsrede. Das Programm bestritten Zwick und Bertran-Sastre gemeinsam. Mit ibirischen Klängen startete der Neue: «Nelo El Sorlí» hiess das Stück vom Komponisten Ferrer Ferran. Tiefe Oboen, quirlige Querflöten und voluminöse Blechbläser erfüllten hier den Saal.

Ein Katalane aus Appenzell

«Dem Namen nach bist du kein Schweizer», fragte Testa Bertran-Sastre bei der Vorstellung. Woher er denn komme. Ohne zu zögern antwortete dieser: «Appenzell». Uprünglich stamme er aber aus Katalonien, was das spanisches Stück zur Einführung erklärt.

Bertran-Sastre spielt Oboe. Das Instrument habe er damals aus Protest gegen seine Eltern gewählt, die wollten, dass er Klavier spiele. «Ich hatte keine Ahnung von Oboe, Hauptsache gegen die Eltern», beschreibt der Katalane seine damalige Entscheidung.

Zwick spielt bei seinem Abschiedsstück mit

Mit seinem Temperament und viel Körpereinsatz führte er so auch seine Musikerinnen und Musiker bdurch die Stücke «Images of City» von Franco Cesarini oder «You give Love a Bad Name» von Bon Jovi. Bertran-Sastre teilte sich die Bühne mit Benjamin Zwick, der die rund 40 Spieler der Eintracht und dem Jugendorchester zusammen bei «Star Wars: The Last Jedi» und «Introduction and Modern Beat» von Dizzy Stratford anleitete. Beim Abschiedsstück griff Zwick schliesslich selbst zur Klarinette und spielte zum eigenen Arrangement der italienischen Partisanen-Hymne «Bella ciao», die sein Orchester liebevoll zu «Bello ciao» umgetextet hatte.

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