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Kreuzlinger Fussballfans haben beim Public viewing die Qual der Wahl

Während der Fussball-WM gibt es in der Stadt wieder Public viewing Orte mit einer Kapazität von insgesamt mehreren tausend Besuchern. Im Centro italiano ist mit dem Quartierverein Kurzrickenbach ein neuer Partner mit im Boot.
Martina Eggenberger Lenz
Fans verfolgen im Centro italiano das Spiel Schweiz gegen Spanien bei der WM 2010. (Bild: Nana do Carmo)

Fans verfolgen im Centro italiano das Spiel Schweiz gegen Spanien bei der WM 2010. (Bild: Nana do Carmo)

In weniger als drei Wochen ist der Anpfiff zur Fussball-WM in Russland. Viele Fans bevorzugen es, die Spiele nicht alleine zu Hause vor dem Fernseher zu verfolgen, sondern wollen sie zusammen mit Gleichgesinnten sehen. In Kreuzlingen hat Public viewing darum längst Tradition. Immerhin war man bei der Heim-EM 2008 Standort einer UBS-Arena mit mehr als 5000 Plätzen.

Ein Erfolg war auch das Public viewing im Dreispitzpark zur WM 2014. Organisator Thomas Witzel hat deshalb von der Stadt wieder die Bewilligung erhalten, vor Ort einen Event durchzuführen. «Die lokale Bevölkerung hat unser Angebot sehr gut angenommen», meint Witzel. Für die Neuauflage habe man das Konzept weiter entwickelt, «es ist erwachsen geworden.» Zum Beispiel arbeite man nun mit einem grösseren Catering-Unternehmen zusammen, wodurch das Angebot an Speisen und Getränken vielfältiger werde. Die WM dauere ja immerhin einen Monat. Da wolle man doch nicht jeden Tag Bratwurst und Brot essen, meint Witzel.

Public viewing in Kreuzlingen

Die Grossen schauen fern, die Kleinen spielen

Der Kreuzlinger will dieses Jahr ausserdem für mehr Sitzgelegenheiten im Park sorgen. Neu könne man Bänke und Tische für Gruppen reservieren. Der Eintritt zum Public viewing ist nach wie vor gratis. Wer einen Platz reserviert, muss allerdings für mindestens 40 Franken auf dem Areal konsumieren. Ansonsten dürfen sich die Fans einfach auf der Wiese hinsetzen. So passen gemäss Veranstalter mehrere tausend Zuschauer ins Areal.

Mit dem unkomplizierten Konzept möchte Thomas Witzel auch Familien ansprechen. In Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Gutenberg organisiert er deshalb eine Kinderbetreuung. Noch offen ist, ob im Dreispitzpark ein weiteres Rahmenprogramm stattfinden wird. Die zwanzig Quadratmeter grosse LED-Wand steht auf einer Bühne. Insofern seien Auftritte von Künstlern denkbar.

Auf den Fussball-Zug aufgesprungen ist auch die Bodensee-Arena bei der Europameisterschaft vor zwei Jahren. Was als Experiment einer privaten Gruppe aus dem Management der Halle begann, läuft nun offiziell über die Arena. «Das Risiko für die Bodensee-Arena ist extrem gering. Es hat sich im Gegenteil gezeigt, dass die Firma mit dem Public viewing Geld verdienen kann», sagt Mit-Initiantin Barbara Hummel. Das Angebot werde darum für die WM noch ausgebaut, erklärt Geschäftsführer Marcel Wick. Neu bietet die Arena einen VIP-Bereich mit einem exklusiveren Ambiente und verschiedenen Catering-Varianten an.

Die Italiener freuen sich nur bedingt auf die WM

Rund 2000 Fans finden in der Eishalle Platz. Auch in der Bodensee-Arena können Gruppen, angesprochen sind besonders Firmen, ganze Festgarnituren für sich reservieren. Das kam bereits 2016 gut an. Wer in die Halle will, zahlt allgemein 4 Franken Eintritt. Wick begründet das mit den Sicherheitskosten. Allerdings achte man bei den Getränken und Speisen auf moderate Preise. Schliesslich rechne man mit mehr als 50 Prozent Deutschen Gästen. «Die zahlen nicht sechs Franken fürs Bier.» Der grosse Vorteil der Arena ist die Bildqualität in der Halle und die Wettersicherheit. «Letztes Mal hatten wir Glück. Da war regnete es oft», bilanziert der Geschäftsführer.

Immer viel los, wenn grosse Turniere anstehen, ist normalerweise auch im Centro italiano. Diese WM ist allerdings alles ausser gewöhnlich – weil die italienische Nationalmannschaft die Qualifikation bekanntlich nicht geschafft hat. «Nun hoffen wir halt auf die Schweizer», sagt Oriana Scarascia. Das gelte für die Mannschaft wie auch für die Fans. Im Centro als Partner mit dabei ist dieses Jahr darum nicht der AS Calcio, sondern der Quartierverein Kurzrickenbach. «Wir sind gespannt auf die Resonanz», erklärt die Centro-Wirtin. Sie verspricht: «Wenn die Schweiz weiter kommt und an einem Montag spielt, dann verzichten wir auf unseren freien Tag und machen auf.»

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