Jorim Schäfer aus Bischofszell zieht neu in den Grossen Rat ein

Der 45-Jährige kommt im Bezirk Weinfelden auf der Liste der Grünliberalen auf Platz 2 hinter Ueli Fisch.

Georg Stelzner
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Jorim Schäfer, neuer Kantonsrat der GLP.

Jorim Schäfer, neuer Kantonsrat der GLP.

Bild: PD

Sie haben zwei erfolgreiche Wahlkämpfe hinter sich, sind bereits Stadtrat von Bischofszell und nun auch Kantonsrat. Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

Jorim Schäfer: Ich habe Wahlkampf auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen gemacht. Ich habe auch die sozialen Medien benutzt und auf die Aktualität meiner Website Wert gelegt. Nicht zuletzt habe ich auch vom Antreten Ueli Fischs profitiert. So gesehen war es eine Kombination von Faktoren, die zum Erfolg geführt haben.

Wie waren denn Ihre persönlichen Erwartungen?

Wir von der GLP wollten unbedingt einen zweiten Sitz erringen. Das war das Wichtigste. Ich habe gehofft, dass ich es sein würde, aber davon ausgehen konnte ich natürlich nicht.

Inwiefern hat Ihnen auch der Zeitgeist in die Karten gespielt?

Die viel zitierte «grüne Welle», die sich bereits bei den nationalen Wahlen im Vorjahr bemerkbar gemacht hat, war für die GLP und mich sicher hilfreich.

Für welche Themen wollen Sie sich im Grossen Rat besonders engagieren?

Das werden klassische Anliegen der Grünliberalen sein wie der Umwelt- und Klimaschutz. Aber auch für die Interessen des einheimischen Gewerbes möchte ich mich stark machen. Ausserdem schlägt mein Herz für die Kultur und den Sport.

Bischofszell entsendet auch noch zwei CVP-Leute in den Grossen Rat. Ein Vorteil?

Ja, und das ist super! Je mehr wir sind, desto mehr können wir für unsere Stadt erreichen. Und die CVP ist ideologisch von der GLP nicht so weit entfernt.