Zu Sozialstunden verurteilt: Die jugendlichen Brandstifter des Turnhallenbrands Güttingen mussten sich vor Gericht verantworten

Vor einem Jahr brannte in Güttingen die Turnhalle nieder: Jetzt sind zwei Jugendliche wegen Brandstiftung verurteilt worden. Ein dritter Jugendlicher muss sich voraussichtlich noch vor dem Jugendrichter verantworten.

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(Bild: BRK-News)
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(Bild: Leserreporter)
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Die Brandruine am Tag danach. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)
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Am Tag danach: Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)
Am Tag danach: Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

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(red.) Die leere Turnhalle in Güttingen brannte im Juli 2019 nieder. Dabei wurde niemand verletzt, aber der Sachschaden war immens. Mehr als 100 Feuerwehrleute standen am späten Nachmittag im Einsatz. Der Brand war in etwa zweieinhalb Stunden unter Kontrolle.

Drei Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren konnten noch am gleichen Abend festgenommen werden. Jetzt mussten sich die Jugendlichen vor Gericht verantworten, wie «Top Online» schreibt.

Beim Turnhallenbrand wurde niemand verletzt.

Beim Turnhallenbrand wurde niemand verletzt.

Kapo TG

Das Verdikt dabei war klar: Zwei der Jugendliche wurden wegen Brandstiftung rechtskräftig zu Sozialstunden verurteilt. Ein dritter Jugendlicher müsse sich voraussichtlich noch vor dem Jugendrichter verantworten, äussert sich die Jugendanwaltschaft Thurgau gegenüber «Radio Top».

Die Jugendlichen zündeten Turnmatten an.

Die Jugendlichen zündeten Turnmatten an.

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Zum Brand war es gekommen, weil die drei Jugendlichen Turnmatten angezündet hatten. Wie Ermittlungen ergaben, hatten die Jugendlichen die Turnmatten mehrmals in Flammen gesetzt und wieder gelöscht. Irgendwann konnten sie die Matten nicht mehr löschen und flohen.

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