Zivilschutz betreut Weinfelder Schulkinder im Wald

Drei Klassen aus dem Primarschulhaus Paul Reinhart haben einen spannenden Tag mit ungewohnten Betreuern erlebt.

Mario Testa
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Die Zivilschützer bräteln Würste für die Schulkinder. (Bild: Mario Testa)

Die Zivilschützer bräteln Würste für die Schulkinder. (Bild: Mario Testa)

Drei Stunden sind sie gewandert, ganz ohne Murren. Sie haben eine Stafette an der Thur absolviert und ein Spiel aus dem Teambildungsprogramm der Zivilschützer gespielt. Etwas müde, aber glücklich, sind die drei Primarschulklassen gestern am Mittag im Waldschulzimmer eingetroffen, wo es Zmittag ab dem Grill gab.

Den ganzen Tag an ihrer Seite waren die rund 30 Zivilschützer, die ihren zweitägigen Wiederholungskurs absolvieren. «Für die Zivilschützer geht es darum, die Betreuung von Gruppen zu üben», sagt Zugführer Dominik Brüschweiler. «Wir üben das jedes Jahr. Mal mit Schülern, mit Kindergärtlern oder mit den Alterszentrumsbewohnern. Es geht darum, dass die Zivilschützer bereit sind, solche Gruppen im Notfall betreuen zu können.»

Motivierte Kinder trotz dem langen Fussmarsch

Nach dem Mittagessen durften die Kinder Marshmallows und Schlangenbrot an Stecken über dem Feuer bräteln. Die Kinder hätten den Tag sehr genossen, sagt Nora Heins, Lehrerin von 3.-Klässlern. «Sie sind sehr motiviert. Trotz der langen Wanderung hat kein Kind gesagt, es mag nicht mehr. So ein Erlebnistag bei dem sie etwas zusammen unternehmen und spielen können, kommt gut an bei den Kindern», sagt Heins.

«Wir haben die Eltern in einem Brief darüber informiert, was Zivilschützer so machen und das auch mit den Kindern besprochen. Ich denke, so ungefähr können sie es sich jetzt vorstellen.» Für die Zivilschützer geht ihr zweitägiger Wiederholungskurs heute mit Theorie und weiteren Praxisübungen zu Ende. Eine zweite Gruppe wird dann am Freitag mit anderen Schulkindern aus dem Paul-Reinhart-Schulzentrum noch einen Erlebnistag absolvieren.