Zihlschlacht-Sitterdorf startet mit dem traditionellen Apéro ins neue Jahr

Die Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf lud am Berchtoldstag zum Neujahrsapéro. Am gleichen Anlass hiess die kommunale Behörde auch die neu zugezogenen Einwohner herzlich willkommen.

Erwin Schönenberger
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Der Apéro auf der Terrasse der katholischen Kirche von Sitterdorf lässt keine Wünsche offen. (Bild: Erwin Schönenberger)

Der Apéro auf der Terrasse der katholischen Kirche von Sitterdorf lässt keine Wünsche offen. (Bild: Erwin Schönenberger)

Nein, «Fake-News», also die heutzutage so modernen, in den Medien verbreiteten Falschmeldungen, waren es keineswegs, welche im Mittelpunkt des diesjährigen Neujahrs- und Neuzuzügerapéros der Politischen Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf standen.

Auch wenn dieser oft gehörte Begriff sowohl in der Ansprache von Pfarrer Jürgen Neidhart, als auch in der Rede von Gemeindepräsidentin Heidi Grau im Mittelpunkt stand.

Wären die Geburt Christi wirklich «Fake-News», dann wären ja Milliarden von Menschen dieser Falschmeldung auf den Leim gegangen, stellte Pfarrer Jürgen Neidhart in seiner Predigt fest. Da gebe es bei den Menschen eine Art Urangst, betrogen und übers Ohr gehauen zu werden, was auch tatsächlich immer wieder geschehe.

Das Weihnachtsfest als Antithese

Diese Urangst war bei den trotz des kalten Wetters zahlreichen Besuchern des ökumenischen Gottesdienstes in der katholischen Kirche von Sitterdorf wohl kaum auszumachen, sonst wären sie nicht zur traditionellen Neujahrs-Feierstunde der politischen Gemeinde erschienen.

Der von Pfarrer Jürgen Neidhart und Pastoralassistentin Martina Masser gestaltete Gottesdienst war wie geschaffen, Hoffnung auf die Zukunft und vor allem auf ein gutes neues Jahr 2019 zu geben.

Mit der Feststellung «Weihnachten ist das Anti-Fake-Geschehen in dieser Welt!», gab Jürgen Neidhart alle jenen Menschen Gewissheit, die angesichts der Fake-News noch Zweifel gehabt hatten.

Positive Nachrichten aus der Gemeinde

Gemeindepräsidentin Heidi Grau schloss mit ihrer Rede nahtlos an die Predigt von Pfarrer Jürgen Neidhart an. Sie betonte jedoch, dass sie vor allem «Good News» aus der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf verkünden könne. Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte mit dem Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes an der Bernhauserstrasse in Zihlschlacht einen wichtigen Erfolg.

Erfreut zeigte sich Heidi Grau aber auch darüber, dass viele Neuzuzüger an der Feier teilnahmen und damit bewiesen, dass Zihlschlacht-Sitterdorf eine lebenswerte Gemeinde und Gemeinschaft ist.

Kuh- und Kirchenglocken gehören dazu

«In Zihlschlacht fühlt man sich schnell zu Hause, weil sich die Leute da noch grüssen, wenn man sich begegnet, und man sich auf die Nachbarschaftshilfe verlassen kann», fand Heidi Grau lobende Worte für ihre Gemeinde.

«Kuhglocken und das feine Gebimmel von Schafglöggli gehören genauso zu unserer Gemeinde wie die Kirchenglocken um fünf Uhr morgens», erklärte die Gemeindepräsidentin.

Mit dem Hinweis auf die kommenden Gemeinderatswahlen am 10. Februar und besten Wünschen für die Zukunft leitete Heidi Grau über zum herrlich präsentierten Apéro, den der einheimische Mosaik-Chor für diesen Anlass vorbereitet hatte.