Ziegenzuchtverein Thurgau hat einen neuen Präsidenten

Zwölf Züchter zeigten ihre 120 Ziegen an der Frühlingsschau des Zuchtvereins Thurgau.

Werner Lenzin
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Daniel Keller ist der neue Präsident des Thurgauer Ziegenzüchtervereins. Er zeigt seine Ziegen an der Frühlingsschau. (Bild: Werner Lenzin)

Daniel Keller ist der neue Präsident des Thurgauer Ziegenzüchtervereins. Er zeigt seine Ziegen an der Frühlingsschau. (Bild: Werner Lenzin)

Fröhlich bimmeln die kleinen Glöckchen an den Hälsen der verschiedenfarbigen Ziegen. In Reih und Glied stehen sie angebunden und harren ihrer Vorführung. Mittendrin Daniel Keller, der neue 24-jährige Präsident des Ziegenzuchtvereins Thurgau. Er ist selbst erfolgreicher Jungzüchter, hat die Schau bereits zweimal gewonnen.

Der gelernte Käser hat deshalb mit Begeisterung das Präsidium übernommen. «Die älteren Ziegenzüchter haben mich dafür motiviert», sagt er. Dann gilt es ernst, denn er muss seine Tiere von den beiden Experten Bruno Hagmann und Elmar Wolgensinger bewerten lassen.

Dass seine Whitney dieses Jahr nicht ausgezeichnet wird, weil er der einzige Konkurrent in dieser Kategorie ist, nimmt Keller sportlich. Die Experten schenken ihr Augenmerk den Rassenmerkmalen, dem Fundament, dem Euter und den Zitzen.

Ebeatrice ist «Miss Weinfelden»

Insgesamt gilt es, acht Rassen zu bewerten: Saanen, Appenzeller, Gämsfarbige, Toggenburger, Bündner Strahlen, Anglo Nubian und Buren. Zur «Miss Weinfelden» und zum schönsten Tier auf dem Platz erküren die Experten die Gämsfarbige Ebeatrice, schönste Jungziege ist die Gämsfarbige Gebirgsziege Alessa.

Der Schöneuterpreis geht an die Gämsfarbige Tea. Den Mutter/Tochterwettbewerb gewinnen Kacy und Kora. Alle ausgezeichneten Tiere gehören Marc Gerber aus Heldswil. Zu Meckern gab es von Seiten der Zuschauer und Aussteller nichts, denn auch das Wetter spielte mit.