ZEIT-LUPE
PR für die Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche - im Jahr 2022

«Ausblick», das Ostschweizer Magazin für Freizeit und Mobilität, herausgegeben von der Thurbo-Regionalbahn, einem Unternehmen der SBB, stellt in der April-Ausgabe die grösste Rosenschau der Schweiz vor.

Georg Stelzner
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Das Titelblatt der neuesten Ausgabe zeigt Bernhard Bischof, seines Zeichens Erfinder und OK-Präsident der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche.

Das Titelblatt der neuesten Ausgabe zeigt Bernhard Bischof, seines Zeichens Erfinder und OK-Präsident der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche.

Bild: Donato Caspari

Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie es die Medien immer wieder schaffen, dem Publikum innert kürzester Zeit nach dem Ableben eines Menschen einen ausführlichen Nachruf mit allen Eckdaten, Anekdoten und Verdiensten zu präsentieren. Des Rätsels Lösung heisst Vorproduktion. Dieses Vorgehen ist nicht pietätlos, sondern professionell und somit ganz im Sinne der Hörer, Seher und Leser.

Genauso verhält es sich bei Vorschauen auf Veranstaltungen. Diese können völlig stressfrei Tage oder gar Wochen vor dem Anlass verfasst werden. In der Regel kann da auch nichts schiefgehen. Es sei denn, ein Virus wie jener namens Corona erdreistet sich, den gewohnten Ablauf zu stören. In einem solchen Fall sollte eine Art Supervisor korrigierend eingreifen. Nur blöd, wenn es einen solchen Kontrolleur gar nicht gibt oder er ein epochales Ereignis wie eine Pandemie verschläft.

Mit viel Wohlwollen kann man es Künstlerpech nennen, was der Thurbo-Regionalbahn widerfahren ist. Auf der Front ihres Magazins «Ausblick», einer Gazette für Freizeit und Mobilität (Ausgabe April 2021), lächelt Bernhard Bischof, der OK-Präsident der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche, und im Innern der Broschüre wird die Veranstaltung in Wort und Bild auf vier Seiten vorgestellt.

Die Publikation mag ein kleiner Trost sein für Beni I., den Bischofszeller Rosenkönig, denn die von ihm vor zwei Jahrzehnten ins Leben gerufene Veranstaltung findet wie schon 2020 auch heuer nicht statt. Das Coronavirus bekommt sein Fett ab. Dem realitätsfernen Optimismus des Magazinherausgebers zum Trotz: Anders als ein Nekrolog taugt die voreilige Werbung auch im nächsten Jahr noch.