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Die SP-Frau will noch länger in Wigoltingen regieren

Sonja Wiesmann Schätzle stellt sich der Wiederwahl als Gemeindepräsidentin. Von den Gemeinderäten tritt einzig Marcel Frei nicht mehr zu den Wahlen an.
Mario Testa
Gemeindepräsidentin Sonja Wiesmann in ihrem Büro im Gemeindehaus Wigoltingen. (Bild: Mario Testa)

Gemeindepräsidentin Sonja Wiesmann in ihrem Büro im Gemeindehaus Wigoltingen. (Bild: Mario Testa)

Sonja Wiesmann Schätzle ist derzeit die einzige Frau in der Region Mittelthurgau, die einer Gemeinde als Präsidentin vorsteht. Seit über neun Jahren hat sie das Amt inne, sie folgte auf Ruedi Thurnheer, der nach grossen Unstimmigkeiten geschlossen mit dem gesamten Gemeinderat zurücktrat. Wiesmann und dem Wigoltinger Gemeinderat ist es in der Zwischenzeit gelungen, die Gemeinde in ruhigere Fahrwasser zu manövrieren.

Geht es nach der SP-Frau – die bei ihrem ersten Wahlpodium im Oktober 2008 noch mit einem Helm und den Worten «Damit ich geschützt bin, wenn ich hier in der SVP-Hochburg aufs Dach bekomme» auftrat – will sie das Ruder auch die nächsten vier Jahre noch in den Händen halten. «Ich trete nochmals zu den Wahlen an», sagt Wiesmann. «Mir gefällt die Vielseitigkeit an diesem Amt. Man hat in sehr vielen Bereichen zu tun – und ich könnte nicht sagen, welcher mir nicht gefällt.»

Fünf Gemeinderäte treten nochmals an

Der erste Wahlgang für das Wigoltinger Gemeindepräsidium und den Gemeinderat finden am 10. Februar 2019 statt. Von den sechs amtierenden Gemeinderäten stellen sich fünf zur Wiederwahl. Daniela Müller, Hansjörg Uhlmann, Andreas Fankhauser, Beat Frei und Dominik Lenherr möchten weiterhin im Gemeinderat mitwirken, einzig Marcel Frei hat angekündigt, nicht mehr zur Wahl anzutreten.

Auch der kürzlich erfolgte politische Rückschlag, als die Gemeindeversammlung die von ihr beworbenen Pläne für den regionalen Hochwasserschutz Chemenbach verwarf, ändert nichts am Willen der Bauingenieurin. «Die Abstimmung hat meine Motivation zur erneuten Kandidatur nicht geändert. Das ist Politik, man kann nicht immer gewinnen. Als Gemeindepräsidentin muss ich Abstimmungsentscheide respektieren», sagt sie.

Ein Park als Zeichen der guten Zusammenarbeit

Einen anderes Kapitel im Bereich Wasser verbucht Wiesmann dafür als einen der grössten Erfolge in ihrer Amtszeit. «Mich freut es sehr, dass wir im Sommer das neue Reservoir Teli in Illhart ans Netz anschliessen können. Es ist ein Projekt, dass mich seit meinem Amtsantritt begleitet.» Einen weiteren Erfolg ihrer Arbeit sieht die 52-Jährige, die auch im Kantonsrat politisiert, in der Aufwertung des Gemeindezentrums, dank des neuen Parks, der als Gemeinschaftsprojekt mit evangelischen Kirchgemeinde Wigoltingen-Raperswilen erstellt wird. «Bei diesem Projekt ziehen die Behörden an einem Strick, um gemeinsam etwas zu realisieren. Ich finde, unser Miteinander in der Gemeinde ist sehr gut.» Auch die Beständigkeit im Gemeinderat sei sehr erfreulich und zeuge von der guten Arbeit in diesem Team.

Derzeit beschäftigt Sonja Wiesmann und den Gemeinderat die Weiterentwicklung des Dorfzentrums. Es gilt, eine gute Lösung für das Land zwischen Feuerwehrdepot und Schulhaus zu erarbeiten. Dazu kommen grosse Aufgaben im reglementarischen Bereich. «Die Revision des Zonen- und Nutzungsplans sowie des Baureglements steht auch bei uns in Wigoltingen an. Das kommt auf alle Gemeinden zu», sagt Wiesmann.

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