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Interview

«Wollen Blockade aufheben»

Am 23. Oktober um 17 Uhr wird vor dem Pentorama in Amriswil der Verein IG Velo gegründet. Josef Brägger ist designierter Präsident des Vereins.
Eva Wenaweser
Josef Brägger ist designierter Präsident der «IG Velo» Amriswil. (Bild: Manuel Nagel)

Josef Brägger ist designierter Präsident der «IG Velo» Amriswil. (Bild: Manuel Nagel)

Josef Brägger, war die Vereinsgründung Ihre Idee?

Ich bewege mich jeden Tag mit dem Velo in der Stadt, so zum Beispiel auf dem Arbeitsweg. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass der Veloverkehr stiefmütterlich behandelt wird. Das muss sich ändern. Zudem ist mir bekannt, dass in Amriswil seit 2014 das Konzept eines ausgearbeiteten Velonetzes aufliegt, es wurde allerdings aus verschiedenen Gründen bisher nicht umgesetzt. Ich möchte niemandem die Schuld zuweisen. Aber ich finde, dass man da weitermachen und die Blockade aufheben sollte. Die Leute sollen sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Velo einkaufen gehen oder wenn sie ihre Kinder auf zwei Rädern in die Schule schicken.

Wer ist beim Anlass dabei?

Wir haben unser Netzwerk von vielen Gleichgesinnten genutzt und zur Gründung eingeladen. Dass auch Felix Würth, Stadtrat für das Ressort Verkehr, ebenfalls teilnimmt, freut uns natürlich. Es dürfen aber alle Velo-Interessierten kommen. Wir freuen uns über jeden Einzelnen.

Was erhoffen Sie sich von der Versammlung am Mittwoch?

Sie soll als Kick-off dienen. Wir erwarten doch einige Leute. Diesen Leuten wollen wir den Puls fühlen. Unser Ziel ist, dass unser Verein als Scharnier zwischen den Bedürfnissen der Bürger, beispielsweise besorgte Eltern, und der Stadt fungieren kann. Wir möchten gemeinsam mit Stadtrat Felix Würth an punktuellen Verbesserungen für die Radfahrer arbeiten und letztlich das städtische Veloroutennetz schrittweise umsetzen.

Wie sieht das Programm aus?

Wir haben vor dem öffentlichen Teil noch eine Gründungsversammlung. Das Programm für alle beginnt um 17 Uhr. Wir hoffen, dass viele Velo-Interessierte kommen. Anschliessend an den informativen Teil gibt es einen Apéro. Da können wir uns persönlich mit den Anwesenden austauschen und hören, was sie für Probleme und Anliegen bezüglich des Themas haben.

Welche weiteren Schritte plant die «IG Velo» danach?

Für die nächsten Monate ist ein Vortrag mit einer externen Fachperson geplant. Wir wollen auch Know-how von aussen nutzen. Zudem ist für den Frühling eine Familienaktion vorgesehen und selbstverständlich werden wir uns am nächsten «Slow-up» einklinken.

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